Dartmouth
Familienplanung

Machen Kinder glücklich? Studie liefert eine eindeutige Antwort auf diese Frage

Kinder machen das Glück eines Paares perfekt - heißt es oft. Aber stimmt das wirklich? Wissenschaftler*inner der Universität in Dartmouth haben herausgefunden, dass diese Aussage in vielen Fällen nicht ganz zutrifft.
Paare mit Kindern sind unglücklicher
Kinder machen nicht immer glücklicher - das haben Forschende jetzt mit einer Studie belegt. Viele Eltern kämpfen mit der finanziellen Belastung. Foto: Endho/pixabay (Symbolbild)
  • Kinder machen glücklich - oder etwa doch nicht?
  • Universität in Dartmouth: Forschende erarbeiten überraschende Ergebnisse
  • Sind Paare vor oder nach der Geburt ihrer Kinder glücklicher?
  • Ein Aspekt ist bei der Umfrage entscheidend

Für viele Menschen sind eigene Kinder ein echter Glücksfall. Einige Paare wünschen sich nichts sehnlicher als Nachwuchs, um das gemeinsame Leben perfekt zu machen und Erfüllung zu finden. Aber geht dieser Wunsch mit der Geburt eines Kindes auch wirklich immer in Erfüllung? Glücksforscher der Universität von Dartmouth haben im Zuge einer repräsentativen Umfrage jetzt überraschende Ergebnisse herausgearbeitet: Viele Menschen sind mit Kindern deutlich unglücklicher. 

Geldsorgen nach der Geburt: Finanzieller Aspekt macht Eltern unglücklich

Vor allem der finanzielle Aspekt spielt den Forschenden zufolge eine große Rolle bei den unglücklichen Gefühlen, die viele Eltern nach der Geburt ihrer Kinder plagen. Geldsorgen machen dem Glück nicht selten einen Strich durch die Rechnung. Die Ausgaben für Kinder sind immens. Man braucht eine größere Wohnung und manchmal auch ein größeres Auto - vor allem auf dem Land.

Babykleidung und -ausstattung, Kindersitz und Kinderwagen und später Schulbedarf, Hobbys und mehr: Kinder können zur finanziellen Belastung werden. 130.000 Euro geben Eltern laut Statistik für ein Kind bis zum 18. Lebensjahr aus. Dazu kommt, dass oft ein Elternteil nach der Geburt weniger arbeitet als zuvor. 

Wenn beide Eltern oder ein Elternteil Vollzeit-Jobs nachgehen, kommt auch die zusätzliche Stress-Belastung dazu. Schließlich gilt es nach der Geburt eines Kindes umso mehr, Familienleben und Beruf unter einen Hut zu bekommen. 

Vor der Familienplanung: Finanzielle Lage richtig einschätzen 

Laut Experten schätzen einige Menschen die finanzielle Belastung eines Kindes bei der Familienplanung nicht richtig ein. "Materielle Bedingungen sind sehr wichtig für das Glück", sagte der Schweizer Glücksökonom Bruno Frey gegenüber der Zeitung "Welt am Sonntag". Zuletzt hätten sich "viele zu sehr an der natürlichen Umwelt orientiert und haben das Einkommensniveau als selbstverständlich hingenommen. Sie haben gedacht, es wäre kein Problem, weniger zu arbeiten und nur noch die Hälfte zu verdienen – eine super romantische Vorstellung, die leider nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat", so Frey weiter.

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