Die Corona-Zahlen steigen beständig, in vielen Städten und Gemeinden gelten schon wieder strengere Richtlinien. Im Landkreis Forchheim ändert sich vorerst nichts an den bestehenden Corona-Regelungen (Stand: Montag, 19. Oktober). Über das Wochenende ist die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis leicht gesunken.

Wert leicht gesunken

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner liegt immer noch unter dem Signalwert von 35 und weit unter dem Schwellenwert von 50: Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner liegt im Landkreis Forchheim bei 21,5 (Stand: 16. Oktober). Das hat das Landratsamt Forchheim am Montag (19. Oktober) mitgeteilt. Am Freitag meldete die Behörde noch eine Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner von 25,8 (Stand: 15.Oktober).

Ab einer Inzidenz von 35 gilt künftig in Bayern eine erweiterte Maskenpflicht. Eine Alltagsmaske muss dann beispielsweise an stark frequentierten Plätzen und am Arbeitsplatz, sofern dort kein Abstand möglich ist, getragen werden. Zudem gilt die Maskenpflicht ab einer Inzidenz von 35 bei Sport- und Kulturveranstaltungen auch am Platz. Für die Gastronomie gilt ab einer Inzidenz von 35 eine Sperrstunde ab 23 Uhr. Bei privaten Feiern sind bei einer Inzidenz von 35 maximal zehn Personen oder zwei Haushalte erlaubt.

Aktuell gibt es 35 bestätigte Corona-Infektionen im Landkreis Forchheim, sechs weniger als am Freitag. Das teilt das Landratsamt Forchheim in einer Pressemeldung mit (Stand: 19. Oktober, 16.15 Uhr). Die Zahl der insgesamt nachgewiesenen Infektionen im Landkreis liegt bei 356; die Zahl der Genesenen bei 317, vier Personen sind bisher an oder mit Covid-19 gestorben.

Von den 35 Infizierten wohnt je eine Person in Ebermannstadt, Gräfenberg und Eggolsheim, je zwei wohnen in Hausen und Effeltrich, drei in Dormitz, sieben in Forchheim und 18 in Neunkirchen am Brand.