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Klausurenphase: So überlebst du die Prüfungszeit

Die Klausurenphase steht vor der Tür und du weißt nicht, wie du dich am besten darauf vorbereiten sollst? Kein Problem! Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du effizient und entspannt durch die Prüfungszeit kommst und super vorbereitet bist.
 
Je näher die Prüfungen rücken, desto größer wird der Stress. Wir verraten dir die besten Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Klausurenphase.
Je näher die Prüfungen rücken, desto größer wird der Stress. Wir verraten dir die besten Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Klausurenphase. Foto: CC0 / Pixabay / Free-Photos
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  • Tipps und Tricks: Der richtige Einstieg in die Prüfungsvorbereitung
  • So baust du dir deine ideale Lernatmosphäre auf
  • Lernen lernen - wie geht das? 
  • Erste Hilfe in Krisensituationen 

Egal, ob in Studium, Ausbildung, Schule oder Beruf: Prüfungen sind ein unverzichtbarer Teil des Bildungsweges. Welche Ergebnisse dabei herauskommen, entscheidet jedoch nicht nur der Tag der Klausur, sondern auch die Zeit davor. In diesem Artikel erfährst du, wie du dich gut vorbereitest, sodass du sicher und selbstbewusst in die Prüfungsphase starten kannst

Klausurenphase: Am Anfang steht der Plan

Gut organisiert ist halb bestanden! Verschaffe dir daher rechtzeitig einen Überblick über alle Inhalte, die du für die Prüfungen wissen solltest.

Dafür kannst du entweder selbst einen Lernplan erstellen oder dir einen vorgefertigten Klausurenplaner* zur Hand nehmen. Einige Fragen helfen dir dabei, den Stoff angemessen einzuteilen: 

  • Was muss ich bis wann können?
  • Habe ich alle wichtigen Unterlagen?
  • Womit möchte ich anfangen
  • Wer oder was kann mich beim Lernen unterstützen?
  • Wann brauche ich Pausen?  

Gegen die Aufschieberitis

Nachdem du herausgefunden hast, wie und in welcher Reihenfolge du die Stoffe lernen möchtest, kannst du sie dir in kleine Häppchen einteilen. Falls du dazu neigst, in stressigen Phasen "Aufschieberitis" zu bekommen, lohnt sich möglicherweise auch der Einsatz von To-Do-Listen: Dort hast du alle wichtigen Deadlines auf einen Blick und kannst den Aufgabenberg nach Priorität sortieren.

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Außerdem siehst du schwarz auf weiß, was du bereits alles geschafft hast! Empfehlung: Wir geben Tipps, was wirklich gegen "Aufschieberitis" hilft.

Schritt für Schritt zur idealen Lernatmosphäre

Gerade, weil die Klausurenphase kräftezehrend und anstrengend sein kann, ist es wichtig, dass du dich beim Lernen wohlfühlst. Schaffe dir eine Atmosphäre, in der du dich gut konzentrieren kannst und die dich nicht zu sehr ablenkt. Vielleicht kommt dir gerade beim Lesen schon ein passender Ort in den Kopf -  zum Beispiel dein Schreibtisch zuhause oder eine Bibliothek? 

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Auch die richtige Lernzeit spielt eine große Rolle für deine Konzentration. Um herauszufinden, wann du besonders produktiv bist, empfiehlt es sich, den eigenen Biorhythmus als Kompass zu nehmen. Dabei gibt es kein richtig oder falsch: Die einen stehen lieber früh auf, die anderen bleiben lieber nachts wach. Wähle den Weg, der für dich am besten passt und gewöhne dich daran, dich nach deiner inneren Uhr zu richten. 

Denn zu den idealen Lernbedingungen gehören nicht nur Ort und Zeit, sondern auch eine Routine. Diese kannst du ganz individuell nach deinen Bedürfnissen aufbauen. Was aber auf jeden Fall dabei sein sollte, sind erholsamer Schlaf, eine gesunde Ernährung und ausreichend Pausen. Nur mit der richtigen Balance zwischen Arbeit und Freizeit kann es gelingen, beim Lernen langfristig am Ball zu bleiben. 

Motiviert bleiben mit verschiedenen Lernmethoden

Auch die Art und Weise, wie du lernst, spielt eine große Rolle für deine Motivation und das Prüfungsergebnis. Am effektivsten ist es, verschiedene Lernmethoden zu kombinieren: 

  • Mit der SWR3-Lesestrategie kannst du dir etappenweise die wichtigsten Informationen aus einem Text herausziehen. Die verschiedenen Schritte sind: Survey, Question, Read, Recite, Review (auf Deutsch: Überblick gewinnen, Fragen stellen, Lesen, Wiedergeben, Rekapitulieren)
  • Mindmaps verbinden die wichtigsten Aspekte eines Themas graphisch miteinander und eignen sich daher gut, um komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Eine besonders kreative Version davon ist die Sketch-Note-Technik, mit der du den Stoff in Text-Bild-Kombinationen visualisierst. 
  • Lautes Vortragen schult den auditiven Lernkanal - egal, ob alleine oder in einer Gruppe. Als kleinen Bonus lohnt es sich, das Gesprochene aufzunehmen, damit du es dir anschließend als eine Art Hörbuch oder Podcast anhören kannst. 
  • Um Informationen langfristig zu verinnerlichen, ist Wiederholen das A und O. Dafür gibt es viele Ansätze: Du kannst beispielsweise digitale oder analoge Karteikarten schreiben, dir Eselsbrücken überlegen oder die Inhalte jemandem erklären. 
  • In einer Lerngruppe könnt ihr auch verschiedene Techniken gemeinsam ausprobieren. Das sorgt häufig für frischen Wind im Alltag und mindert die Angst vor der Klausur. 

Wenn du dein persönliches Repertoire an Lernmethoden gefunden hast, läuft die Prüfungsvorbereitung schon fast von alleine. Mit einer abwechslungsreichen Mischung wird dir beim Lernen nicht langweilig und du musst dich nicht jeden Tag aufs Neue motivieren, dich an den Schreibtisch zu setzen. Tipp: Wann Chaos auf dem Schreibtisch weiterhilft, erfährst du in unserem Artikel. 

Erste Hilfe in Krisensituationen

Doch auch mit der besten Organisation und Routine erlebst du im Laufe deiner Klausurvorbereitung bestimmt den ein oder anderen Moment, in dem die Motivation in Frust umschwenkt. Solche Krisen sind vollkommen normal und gehören zur Prüfungsphase genauso dazu wie die Erleichterung, wenn du es endlich geschafft hast. Wenn du dich einmal an einem solchen Tiefpunkt befinden solltest, erinnere dich daran: Alles, auch der größte Prüfungsstress, geht einmal vorbei. Atme tief durch, laufe ein paar Schritte an der frischen Luft und gönn dir eine Pause. Oft hilft es auch, darüber zu reden. 

Doch was ist, wenn der Stresspegel so groß wird, dass er sich zu einer dauerhaften psychischen Belastung entwickelt? Oder wenn sich eine regelrechte Prüfungsangst anbahnt? 

In diesem Fall kannst du dir bedenkenlos professionelle Unterstützung holen. Neben der Möglichkeit, einen Psychotherapieplatz zu suchen, gibt es auch zahlreiche institutionelle Beratungsangebote. Erste Anlaufstellen sind beispielsweise das Studentenwerk deiner Universität, erfahrene Ausbildungsbegleiter:innen oder Psycholog:innen an deiner Schule.

Fazit: Diese Zutaten braucht es für die richtige Prüfungsvorbereitung

Lerne während der Klausurenphase nicht nur für die Prüfung, sondern auch dich selbst besser kennen: Finde heraus, wann, wo und wie du am besten arbeiten kannst und schaffe dir so eine Routine, die zu dir passt.

Mit einem gut organisierten Plan und ausreichend Pausen läuft das Lernen irgendwann ganz von alleine. 

Und wenn du die Prüfungen endlich hinter dich gebracht hast, darfst du wirklich stolz auf dich sein! Vielleicht fällt dir schon während der Klausurvorbereitung etwas ein, womit du dich dann belohnen kannst? 

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