Beim CSU-Ortsverband Harsdorf gab es nach 33 Jahren eine Wachablösung im Vorsitz: Für den CSU-Kreis- und Gemeinderat Wilfried Löwinger wurde der 33-jährige Andreas Stein an die Spitze des Ortsverbandes gewählt.

Stellvertreter des neuen Vorsitzenden sind Wilfried Löwinger, Günther Hübner, Manfred Zapf und Michael Hahn. Weiter gewählt wurden: Schatzmeister Bernd Kuhmann, Schriftführerin Heidi Paulini, Beisitzer Gabriele Feulner, Peter Krauß, Monika Kuhmann und Thomas Wilke, Internetbeauftragter Harald Röder.

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung standen neben den Neuwahlen auch Ehrungen langjähriger Mitglieder, die der stellvertretende Kreisvorsitzende Gerhard Schneider vornahm. Ausgezeichnet wurden für 30 Jahre Sabine Opel, Helmut Hofmann und Bernd Kuhmann sowie für 40 Jahre Hans Dörfler.

Beim CSU-Ortsverband, der gegenwärtig 30 Mitglieder hat, hielt der scheidende Ortsvorsitzende eine Verjüngung der Mitglieder für notwendig. Aus dem Wahlprogramm der Kommunalwahl 2020 sei vieles bereits angepackt worden. Hier verwies Löwinger auf das Großprojekt Neubau Feuerwehrgerätehaus, aber auch auf kleinere Maßnahmen, die Bürgermeister Günther Hübner anpacke, "um unser Dorf lebens- und liebenswert zu gestalten". Bei der Kommunalwahl habe Hübner mit 96 Prozent ein "super Ergebnis" geschafft und die CSU habe wieder fünf Sitze im Gemeinderat erreicht. Löwinger machte deutlich, dass die Demokratie und auch die CSU vom Mitmachen und vom Miteinander leben: "Die politische Arbeit beginnt an den Stammtischen und draußen in den Dörfern, da müssen wir dagegen halten. Gerade in der jetzigen Zeit, wo man feststellen müsse, wie in der Welt manches in die falsche Richtung laufe. "Wir müssen alles dafür tun, um die Demokratie zu stärken und zu pflegen."

Bürgermeister Günther Hübner beschäftigte sich zunächst mit der Grundsteuerreform und äußerte große Zweifel, dass ein Grundstücksbesitzer am Starnberger See genauso viel oder genauso wenig an Grundsteuer bezahlen soll wie ein oberfränkischer Grundstücksbesitzer. Das Gemeindeoberhaupt ging auch auf die zahlreichen Maßnahmen ein, die in den letzten zwölf bis 14 Jahren mit rund zehn Millionen Euro umgesetzt wurden. Beim derzeitigen Neubau des Feuerwehrgerätehauses habe die Gemeinde Harsdorf mit den steigenden Kosten auf dem Bausektor zu kämpfen. Hier ist nach den Worten von Bürgermeister Hübner durchaus eine Verlängerung der angedachten Bauzeit möglich. Rei.