Die Corona-Pandemie bremst auch den Weisendorfer Seniorenbeirat aus. "Corona hat uns alle immer noch im Griff und gerade unsere Senioren sind besonders betroffen", bedauert der Vorsitzende Dieter Goebel im Rathaus. Senioren sind vom Coronavirus besonders stark betroffen und sie bilden die Risikogruppe Nummer 1, so gehört ihr Schutz und ihre Gesundheit zu den obersten Zielen im Kampf gegen die Corona-Pandemie.

So können bis auf weiteres Treffen und Kaffeekränzchen sowie Ausflüge nicht mehr stattfinden, welche stets gute Möglichkeiten des sich Kennenlernens und des Gedankenaustauschs geboten haben. Aber auch Besuche von kranken Senioren oder zu Geburtstagen sowie viele anderen Aktivitäten für ältere Menschen konnten und können nicht durchgeführt werden. Um die Zielgruppe der Seniorinnen und Senioren vor gesundheitlichen Risiken zu schützen, wurden bewährte Weiterbildungsveranstaltungen wie "Badespaß im Atlantis, Besuch der Frankentherme vorübergehend abgesagt und auf zunächst unbestimmte Zeit verschoben. "Sobald es die Situation erlaubt, werden wir die Angebote für unsere Senioren wieder aufleben lassen", verspricht der Vorsitzende.

"Wer rastet der rostet"

Nach dem Motto "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben", zeigen sich 2. Bürgermeister Karl-Heinz Hertlein, Vorsitzender Dieter Goebel und Walter Ferbar, 1. Vorsitzender des Fördervereins des "Mehr-Generationen-Hauses" optimistisch, dass die Aktivitäten im Frühjahr wieder aufgenommen werden können.

Nach dem Spruch: "Wer rastet der rostet", hat sich der Seniorenbeirat, zusammen mit Walter Ferbar, er ist zertifizierter Trainer und Referent beim Bundesverband Gedächtnistraining, etwas einfallen lassen, um die grauen Zellen in Schwung zu bringen und Übungen für Jung und Alt zusammengestellt. Passend zur Weihnachtszeit ist darunter ist ein Weihnachtsrätsel ebenso wie weihnachtliche Wörter und weihnachtliche Wörter.

Falls es positive Rückmeldungen gibt, werden weitere Übungen zusammengestellt, verspricht Walter Ferbar. Karl- Heinz Hertlein, derzeit amtierender Bürgermeister lobt den Seniorenbeirat und sagt seine Unterstützung zu.

Gerne sind die Seniorenbeiräte weiterhin für Einzelgespräche unter den bekannten Kontaktnummern telefonisch erreichbar.