Bei der Sitzung des Marktgemeinderates unter der Leitung des Zweiten Bürgermeisters Karl Heinz Hertlein (CSU) stand auch ein Sachstandsbericht zum Neubau der Ballsporthalle auf der Tagesordnung. Eigentlich sollte die Halle zwischen Mehrzweckhalle und ASV-Sportgelände schon in diesem Herbst fertig werden. Wie der Zweite Bürgermeister jedoch erklärte, sei die geplante Fertigstellung durch die konjunkturelle Lage der Bauwirtschaft etwas ausgebremst worden. Einige Gewerke hätten aus wirtschaftlichen Gründen ein zweites Mal ausgeschrieben werden müssen.

Dies beeinflusse auch die Kostenentwicklung, wie Projektbetreuer Gerhart Schäfer bei der Sitzung erläuterte. Aktuell seien für die fast fertige Halle rund 3,9 Millionen Euro ausgegeben worden und damit etwa 830 000 Euro mehr als veranschlagt.

Dass die Halle teurer wird als ursprünglich geplant und dass sich die Fertigstellung verzögern würde, sah im Frühjahr bereits der inzwischen verstorbene Bürgermeister Heinrich Süß voraus und versuchte, die Kosten einigermaßen im Rahmen zu halten.

Inbetriebnahme im März 2021

"In den sauren Apfel müssen wir jetzt beißen", erklärte Karl Heinz Hertlein und berichtete auch von einem Wassereinbruch beim letzten Unwetter: "Der Regen kam zur Unzeit, nämlich gerade als Montagearbeiten auf dem Dach ausgeführt wurden und dieses noch nicht komplett abgedichtet war." Der Schaden sei inzwischen behoben.

Wie Hertlein ausführte, war ursprünglich auch geplant, die Außenanlagen durch den gemeindlichen Bauhof ausführen zu lassen. Davon sei man inzwischen abgekommen, denn die Mitarbeiter des Bauhofes hätten in dem großen Gemeindegebiet schon genug Arbeit. Deshalb würden die Außenanlagen vergeben und kämen in einer der nächsten Sitzungen auf die Tagesordnung.

Der Zweite Bürgermeister und die Verwaltung gehen davon aus, dass die Halle im März des kommenden Jahres in Betrieb gehen wird.