Für die Digitalisierung der Grund- und der Mittelschule hat der Markt Weisendorf bereits den Digitalpakt Schule genutzt. Jetzt hat der Freistaat im Digitalpakt Schule ein Sonderbudget aufgelegt für Leihgeräte, also Tablets oder Laptops, die den Schülern das digitale Lernen erleichtern. Auslöser für dieses Programm war das Homeschooling durch Corona - und der Marktgemeinderat nahm dieses Angebot in seiner Sitzung am Montag gerne an.

"Sonderbudget Leihgeräte" heißt das Programm, und gefördert werden Endgeräte und erforderliches Zubehör, die dem primären Zweck dienen, diese Geräte Schülern, die zu Hause über kein geeignetes digitales Endgerät verfügen, während der coronabedingten Schulschließung und der Phase der Wiederaufnahme des Regelschulbetriebs als Leihgerät für das Lernen zu Hause zur Verfügung zu stellen.

"Für unsere Schule ist ein Zuwendungsbetrag von maximal 12 811 Euro abrufbar, in Aussicht gestellt wird von der Regierung den Förderrichtlinien entsprechend ein Satz von derzeit 38,5 Prozent aus dem Maximalbetrag, also rund 4900 Euro", erläuterte Zweiter Bürgermeister Karl-Heinz Hertlein (CSU). Eigenmittel seien vom Markt Weisendorf nicht zu erbringen.

Schule klärt den Bedarf

Da die Antragstellung zum Förderprogramm "Sonderbudget Leihgeräte" zwingend bis 31. Oktober erfolgen musste, wurde von der Verwaltung fristgerecht unter Ausschöpfung des Maximalbetrages ein Antrag gestellt. Die Schule klärt derzeit den tatsächlichen Bedarf an Leihgeräten, und im Anschluss können nach Eingang des Bewilligungsbescheides Angebote zur Anschaffung eingeholt werden. Eine Entscheidung über einzusetzende Mittel ist derzeit noch nicht erforderlich, da die tatsächliche Höhe der Zuwendung noch nicht bekannt ist. Ohne Diskussion billigte der Marktgemeinderat die Antragstellung Förderprogramm "Sonderbudget Leihgeräte" und genehmigt die Ausschöpfung des Sonderbudgets, soweit dieses ohne Eigenmittel des Marktes finanziert werden kann.