„Man sieht es an vielen Orten im Stadtbild, wo etwas passiert ist“, zog der Wallenfelser Bürgermeister Jens Korn bei der jüngsten Stadtratssitzung eine positive Bilanz. Das Stadtumbaumanagement Oberes Rodachtal im Markt Steinwiesen sowie in der Stadt Wallenfels zeige sichtbare Erfolge . Korn: „Dieses Programm ist für uns ein echter Segen.“

Seitens der beteiligten Firmen Planwerk und DSK präsentierte Alexander Stöhr den Jahresbericht 2020/21. Das interkommunale Förderprogramm laufe gut, zeigte er auf. Wer innerhalb des Fördergebiets liegt, habe sehr viele Vorteile. Immer wieder kämen Menschen zur Beratung . Gemeinsam könnten Fördermöglichkeiten erkundet werden.

Die Maßnahmen müssten eine Aufwertung und Verbesserung des Projekts bringen. Nicht jeder, der etwas an seinem Haus herrichtet, bekomme eine Förderung. „Dazu machen wir Vor-Ort-Termine“, erläuterte Alexander Stöhr. Maßnahmen würden dann abgestimmt und in einem Beratungsprotokoll festgehalten, Die Maßnahmen dort würden bei der Kommune beantragt und bewilligt.

Schon 69 Maßnahmen umgesetzt

Im letzten Zeitraum hätten 19 Sanierungsberatungen stattgefunden. Seit Beginn der Maßnahme seien 69 Maßnahmen umgesetzt worden, berichtete Stöhr. Für das laufende Kalenderjahr lägen 15 Anmeldungen vor. 2020 seien 16 Maßnahmen abgerechnet worden. Insgesamt seien durch die Eigentümer 320 000 Euro investiert worden, zu denen es 93 500 Euro an Fördermitteln gegeben habe. Einige Objekte seien vorher Leerstände gewesen und würden nun neu genutzt. Aktuell lägen vier Vorhaben auf seinem Schreibtisch, bei denen demnächst eine Beratung erfolgen werde.

Hohe Förderung möglich

Wichtig werde die Förderfibel sein, die auch die Fördergebiete von Steinwiesen und Wallenfels aufzeige. Sie enthalte auch zwei Berechnungsbeispiele für die steuerliche Abschreibung, wenn man vermietet oder das Objekt selber nutzt. Für Objekte im Sanierungsgebiet werde die Einkommenssteuer etliche Jahre lang verringert. Alexander Stöhr: „Man kann auf einen Fördersatz in Höhe der Hälfte der Investitionssumme kommen.“

Zum 1. Mai 2022 muss das Stadtumbaumanagement neu ausgeschrieben werden.

Im November stehen eigentlich die Bürgerversammlungen an. Bürgermeister Jens Korn will diese jedoch in das Frühjahr verschieben. Überlegt werde auch ein digitales Angebot mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen. Es werde allerdings wieder ein Bürgermagazin geben, mit dem die Bürger umfassend informiert würden.

Mit der Novellierung des Baugesetzbuches wurde die Verpflichtung eingeführt, bei Beschluss einer Sanierungssatzung eine Befristung für die Geltungsdauer festzulegen. Diese soll nicht länger als höchstens 15 Jahre sein. Verlängerungen sind möglich. So wurde beschlossen, dass die 2017 beschlossene Festlegung des Sanierungsgebiets „Ortsmitte“ eine Geltungsdauer bis zum 20. März 2032 hat.

In Wolfersgrün bei der alten Schule haben die Baumeisterarbeiten begonnen. Die Küche soll vergrößert werden. Dazu sind Außenwände entfernt worden. Bis zum Winter sollen die notwendigen Arbeiten fertig werden.

Zum Feuerwehrhaus Wallenfels traf sich der Arbeitskreis Feuerwehr mit Planern. Dabei wurde die technische Gebäudeausstattung überprüft. „Es war eine sehr konstruktive Sitzung“, lobte Bürgermeister Jens Korn .

Bei der Sanierung „Angerwehrbrücke“ laufen die Arbeiten. Die Eisenträger bleiben erhalten, werden allerdings derzeit saniert, verzinkt und dann wiederverwendet.

Freude über Buswartehäuschen

Das Projekt „Neugestaltung Kellerstraße 12“ ist abgeschlossen. „Mit dem Ergebnis sind alle zufrieden “, freute sich Bürgermeister Jens Korn . Kleinigkeiten wie Fragen nach Schatten spendenden Bäumen sollen noch betrachtet werden.

„Das Buswartehäuschen in Schnappenhammer ist super geworden“, bedankte sich Marco Fischer. Neun Kinder nutzten dies in diesem Schuljahr .

„Es ist sehr schön geworden und steht an der richtigen Stelle“, freute sich auch Bürgermeister Jens Korn .