Der Betriebshelferausschuss hat Wilfried Löwinger für weitere fünf Jahre zum Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter bleibt Landrat Klaus Peter Söllner, Geschäftsführer Harald Köppel. Für die Prüfung der Kassengeschäfte sind Beate Opel und Horst Dupke zuständig.

Am 24. Mai 1971 war der Ausschuss gegründet worden, um auf den landwirtschaftlichen Höfen den Einsatz eines Betriebshelfers zu ermöglichen. Löwinger sprach von einer segensreichen Einrichtung, die Landwirten in Not zur Verfügung stehe.

Horst Dupke berichtete von rund 4400 Stunden im Jahr. Viele Langzeiteinsätze erfolgten unfallbedingt. Nicht unerwähnt ließ er, dass die Betriebshelfer auch an den Wochenenden vielfach im Einsatz waren, das sei nicht selbstverständlich.

Lob bekamen die Betriebshelfer auch vom Vorsitzenden.

Die Kassenberichte für die zurückliegenden Jahre erstattete Beate Hofmann. Sie machte deutlich, dass der Betriebshelferausschuss auf die jährliche Zuwendung durch den Landkreis Kulmbach angewiesen sei. Klaus Peter Söllner überreichte zudem noch eine Spende der Sparkasse von 1000 Euro.

Derzeit kann der Betriebshelferausschuss auf drei Mitarbeiter zurückgreifen: Roland Münch aus Bärnhof, Gerhard Meister aus Neuenmarkt und Matthias Hildner aus Triebenreuth.

Manfred Knorr, Mainleus, wurde für 30 Jahre als Betriebshelfer geehrt und gleichzeitig in den Ruhestand verabschiedet, Roland Münch wurde für 25 Jahre ausgezeichnet.

Als herausragend nannte Landrat Söllner die große Kontinuität dieser Einrichtung.

Der Agrar- und Bildungsreferent Werner Hajek vom Evangelischen Bildungszentrum Hesselberg hielt es für erstaunlich, dass die Idee des Betriebshelfers im Landkreis Kulmbach nach wie vor lebt. Rei.