Das Zahlenwerk des Haushaltsjahres 2021 der Gemeinde Untersiemau mit einem Gesamtvolumen von mehr als 16 Millionen Euro präsentierte Kämmerin Ivonne Scholz bei der Gemeinderatssitzung. Der Haushalt, der in vier Sitzungen festgelegt worden sei, ist noch einmal um knapp eine Million höher als im vergangenen Jahr - und das ohne neue Kredite. Auch im kommenden Jahr seien keine Kreditaufnahmen vorgesehen, gibt sich Scholz optimistisch.

Die größten Einnahmen der Gemeinde seien in diesem Jahr Einkommenssteuer (2,5 Millionen Euro), Gewerbesteuer (zwei Millionen Euro) und die Schlüsselzuweisung vom Land (über 800 000 Euro). Die größte Ausgabenposition im Verwaltungshaushalt beträgt, wie am Donnerstag vom Kreistag beschlossen, 40 Prozent - und somit 1,8 Millionen Euro. Der Schuldenstand der Gemeinde werde zum 31. Dezember 2021 voraussichtlich rund 500 000 Euro betragen. Das bedeute bei 4208 Einwohnern eine Pro-Kopf-Verschuldung von 118,72 Euro, stellte Scholz fest. "Ich freue mich, dass unsere Kämmerin wieder einen stabilen Haushalt präsentieren kann", so Bürgermeister Rolf Rosenbauer. Man werde auch im nächsten Jahr, trotz Corona, von einer Schuldentilgung ausgehen, meinte er weiter: "Wir denken jedenfalls positiv!"

Anschließend ließ der Bürgermeister eine Power-Point-Präsentation von über 40 Seiten folgen. In dieser waren die größten Vorhaben des Finanzplans 2020 bis 2024 enthalten. Die Gesamtsumme - grob geschätzt - lag bei über 13 Millionen. Jeweils einstimmig beschlossen wurde vom Gremium die Haushaltssatzung mit Haushaltsplan 2021 sowie der Finanzplan 2020 bis 2024. ka