Unter dem Titel "Tiere" präsentierte die Künstlergruppe des Kunst- und Kulturvereins Herzogenaurach bei einer Vernissage im Kunstraum in der Langenzenner Straße das Ergebnis der diesjährigen Ateliertage. Die Künstlergruppe trifft sich einmal im Monat zu einem Stammtisch sowie zu den Ateliertagen und zu verschiedenen Jahresausstellungen. Für den November ist zudem eine Einzelausstellung im Kunstraum in der Planung.

"Wir treffen uns seit 2016 in unterschiedlicher Besetzung immer mit dem Gedanken, die gemeinsam Energie zu nutzen, um Kreatives zu schaffen", beschrieb die Zweiter Vorsitzende und Organisatorin der Ateliertage 2020, Brigitte Graf-Nekola, die Entstehung der Ausstellung. "Kunst zu erschaffen gibt den Schaffenden als auch den Betrachtenden Hoffnung, nicht nur auf eine Zukunft, sondern auch auf das, was den Menschen so persönlich macht", so warb die Zweite Vorsitzende für die Ausstellung. Kunst könne Geschmackssache sein, rege an und biete Gelegenheit zum Dialog.

"Kunst kann provozieren oder Freude schenken, sie erweitert in jedem Fall", erklärte die Organisatorin. Dieses Mal hätten zehn Malerinnen und ein Bildhauer sich und die Besucher beschenkt.

Die Künstlergruppe traf sich heuer zum vierten Mal und die Künstler arbeiteten an mehreren Kunstwerken mit verschiedenen Techniken in zwei Gruppen: Dorothee Boegner, Regina Bruchhäuser, Lindy Fick-Meyer, Brigitte Graf-Nekola, Irmgard Kreher, Marianne Kriegel, Jutta Perrey, Monika Roth, Angelika Santer, Rudolf Santer und Stefania Teltschik setzten sich mit Tierporträts der unterschiedlichsten Art auseinander.

Die Gruppe gibt sich jedes Jahr ein Thema, unter dem sie dann ihre Ausstellung präsentiert. "Kunst heißt Neues schaffen, noch nicht Dagewesenes zu zeigen oder neue Sichtweisen schaffen", erklärten Brigitte Graf-Nekola und Vorsitzender Manfred Braun zu Beginn der Vernissage im Hof des Kunstraumes. Ausgestellt waren 65 Werke in Acryl und Öl auf Leinwand, Collagen, in Mischtechnik Holz sowie Lindenholz-Skulpturen.