Mit 13 Jahren, "das muss so in der Mitte der siebziger Jahre gewesen sein, trat ich zusammen mit einem Schulkollegen dem Roten Kreuz bei, damals natürlich noch dem Jugend-Rot-Kreuz", erzählt lachend Klaus Zehe. In dieser Woche nun wurde er für 40-jährige "Betriebszugehörigkeit" geehrt. Dabei zählt das erste knappe Dutzend Jahre beim Roten Kreuz nicht mit, denn da war der heutige Rettungsassistent ja "nur" einer der Ehrenamtlichen.

Überall im Landkreis unterwegs

1981 wurde Klaus Zehe als einer der ersten "Hauptamtlichen" vom Rot-Kreuz-Kreisverband Bad Kissingen übernommen, inzwischen hat er als Einsatzleiter Rettungsdienst und ehrenamtlich als Schnelleinsatzgruppen (SEG)-Leiter in allen Rettungswachen im Landkreis Dienst geschoben.

Zehn Jahre nach Klaus Zehe wurde Jürgen Klug als hauptamtlicher Sanitäter eingestellt. Auch er hat in seiner nunmehr 30-jährigen Dienstzeit alle Rettungswachen durchlaufen. Wolfgang Klöffel, der für 20-jährige hauptamtliche Tätigkeit im Roten Kreuz geehrt wurde, ist hingegen mehr auf der Bad Brückenauer Rettungswache zu finden.

Wissen weitergegeben

Übereinstimmend stellten der stellvertretende Kreisgeschäftsführer Alexander Kretz und der Rettungsdienstleiter Rudolf Baier fest, dass alle drei Geehrten, die es auf insgesamt 90 Arbeitsjahre gebracht haben, ihr Wissen sowohl im hauptamtlichen, als auch im ehrenamtlichen Bereich des Roten Kreuzes weitergegeben haben.

Massenunfall im Januar 2000

Klaus Zehe, der auch für die beiden anderen Geehrten sprach, brachte zum Ausdruck, dass er hoffe, dass dies auch in Zukunft mit den jungen Kollegen*innen genau geschehen werde. Als bedeutsamsten Einsatz für das hiesige Rote Kreuz, vor allem aber für Klaus Zehe, erinnerte der stellvertretende Kreisgeschäftsführer an den Massenunfall im Januar 2000, als auf der Autobahn zwischen Bad Brückenau und Bad Kissingen über 150 Fahrzeuge in eine Karambolage verwickelt waren. Zehe war damals als Einsatzleiter des Rettungsdienstes eingesetzt und löste diese Herausforderung sehr souverän.