• Das ist das gesündeste Obst
  • Gesundes Obst: Aprikosen, Avocado, Heidelbeeren, und viele mehr
  • Inhaltsstoffe und Auswirkungen auf den Körper

Der Verzehr von Obst ist seit Langem mit einem vermindertem Risiko für Fettleibigkeit, Diabetes und Herzerkrankung verbunden. Jeder Mensch sollte idealerweise täglich Obst verzehren, denn die effektiven Auswirkungen auf Körper und Psyche sind enorm.

Aprikosen: Kleine Vitaminbomben

Das Rosengewächs steht meist völlig zu Unrecht im Schatten von Pfirsichen und Nektarinen. Aprikosensaison ist im Juli und August und die Frucht schmeckt sowohl frisch als auch getrocknet sehr lecker.

Die orange Farbe weist eine erhebliche Menge an Beta-Carotin auf, das durch regelmäßigen Verzehr dein Immunsystem stärkt und vor Krebs schützt. Außerdem wirkt es sich positiv auf Haar- und Nagelwachstum sowie auf die Sehkraft aus und sorgt für schöne, gesunde Haut.

Zahlreiche B-Vitamine stärken das zentrale Nervensystem, verbessern die Stimmung und erhöhen die Konzentrationsfähigkeit. Die süßen Früchte helfen ebenso beim Abnehmen, da sie kaum Fett und wenig Kohlenhydrate enthalten.

Buchtipp: Die große Ernährungsbibel - Bestseller jetzt bei Amazon anschauen

Beim Kauf solltest du allerdings auf den Reifegrad achten. Gibt die Frucht auf Druck leicht nach, schmeckt sie am besten, und der Kern lässt sich leicht entfernen. Außerdem sollten sie innerhalb weniger Tage verzehrt werden, da Aprikosen nicht so lange frisch bleiben und schnell schlecht werden können.

Powerfrucht Avocado

Die Avocado gehört zu den Lorbeergewächsen und ist aus botanischer Sicht eine Beere. Rund 5 Millionen Tonnen Avocados werden weltweit jedes Jahr geerntet.

Die Avocado gilt als vielfältiges Kraftpaket, da sie viele Vitamine, ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe enthält. Dazu zählen Magnesium, Kalium, Phosphor, Kalzium, Eisen, Mangan und Kupfer. Sie hat den höchsten Proteingehalt aller Früchte und reichlich Ballaststoffe, was sich positiv auf die Verdauung auswirkt. Eine spezielle Kombination an Kohlenhydraten schützt vor sämtlichen Zivilisationskrankheiten und ist zusätzlich ein wertvoller Kraft- und Ausdauerlieferant. 

Man kann sagen, dass eine Avocado reif ist, wenn sie sich wegen ihrer Größe schwer anfühlt und dunkel gefärbt ist. Wenn man den Reifeprozess beschleunigen möchte, legt man sie einfach für 2-4 Tage in eine Papiertüte.

Das blaue Wunder: Heidelbeeren

Frische, saftige Heidelbeeren gelten als der Sommertrend schlecht hin. Egal ob in der Frühstücksbowl, als süßer Nachmittagssnack oder als Hingucker in deinem Getränk, die Blaubeere darf nicht mehr fehlen.

Die süßen aromatischen Beeren enthalten eine Vielzahl an gesunden Inhaltsstoffen. Neben Vitamin A, B, C und E, Beta-Carotin und den Mineralstoffen Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium weisen Blaubeeren auch zahlreiche Ballaststoffe auf. Dank der enthaltenen Nährstoffe unterstützt die kleine Frucht die Herzgesundheit, Knochenbildung, Blutdruck, Krebsvorsorge und sogar die psychische Gesundheit. 

Heidelbeerenhochsaison ist im Juli. Die Früchte werden reich geerntet: Ein Strauch bildet pro Sommer bis zu 6.000 Blaubeeren. Die Schale von Blaubeeren ist von Natur aus mit einem weißen Reif überzogen. Diese Schutzschicht verhindert, dass die Beeren austrocknen. Aus dem Grund sollten Heidelbeeren erst kurz vor dem Verzehr gewaschen werden, damit der Schutzfilm die Frucht möglichst lange frisch hält.

Erdbeeren als Schlankmacher

Wusstest du, dass du die grünen Blätter an den Erdbeeren sogar mitessen kannst? Zudem haben sie als Tee eine heilende Wirkung, zum Beispiel bei Darmerkrankungen, Entzündungen, Gelenkschmerzen oder Nervosität.

Naschen erlaubt: Erdbeeren zählen nicht grundlos zum gesündesten Obst. Die leckere Beere ist überaus kalorienarm und gleichzeitig besonders reich an Vitamin C, Kalzium, Kalium, Eisen, Zink und Kupfer. Auch verdauungsfördernde Ballaststoffe beugen Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen vor. Sie zählt zu den liebsten Obstsorten der Deutschen und darf im Sommer keinesfalls fehlen. 

Erdbeeren gehörten zu den sogenannten nichtklimakterischen Früchten. Das bedeutet, dass sie nach der Ernte nicht weiter reifen, wie etwa ein Apfel oder eine Banane. Warte daher besser mit dem Ernten, bist die Erdbeeren ihre typische rote Farbe erreicht haben. 

Cantaloupe-Melone als Vitaminbombe

Die Cantaloupe-Melone hat orangenes Fruchtfleisch und wird oft mit der Honigmelone verwechselt. Die Größe passt, der Inhalt allerdings nicht: Honigmelonen haben gelbliches und helleres Fruchtfleisch. Darüber hinaus schmeckt das Fruchtfleisch aller Melonensorten sehr gut und ist besonders im Sommer gut gekühlt ein wahrer Frische-Kick.

Die Cantaloupe-Melone enthält vor allem viel Vitamin A und C, was das Immunsystem stärkt und vor sämtlichen Krankheiten schützt. Sie enthält verhältnismäßig viel Kalium, das sich gut auf Herz und Lunge auswirkt und dir hilft, dich entspannter zu fühlen.

Die Melone besteht zu circa 90 Prozent aus Wasser, was die Hydration unterstützt und für reichlich Flüssigkeitszufuhr sorgt. Kein Sommer ohne Melonen. Sie sind ein absolutes Muss. 

Geballte Nährstoffpower: Feigen

Feigen sind sogenannte Scheinfrüchte, da die Blüte nach innen wächst. Die eigentlichen Früchte sind die kleinen Kerne im „Fruchtfleisch“.

Feigen sind reich an Frucht- und Traubenzucker: in 100 Gramm verbergen sich stolze 55 Gramm Kohlenhydrate. Sehr beachtlich für die Superfood-Frucht. Neben Vitamin A, B1, B2, B6, C, Folsäure und Niacin enthält sie im getrockneten Zustand viel Kalium und wirkt entgiftend. Die Kerne sind reich an Ballaststoffen und verbessern die Darmflora. Außerdem haben Feigen eine anregende Wirkung und lassen sich in reifem Zustand sogar mit Schale essen. 

Wusstest du, dass es weibliche und männliche Feigenbäume gibt? Die männlichen tragen zwar keine Früchte, sind aber trotzdem unentbehrlich, denn sie werden für die Befruchtung der weiblichen Bäume benötigt. 

Himbeeren: Die schönste Sommerfrucht

Die köstlichen zuckerarmen Beerenfrüchte gehören zum wertvollsten einheimischen Sommerobst. Es gibt über 200 Himbeerarten, aber nur wenige, die kommerziell angebaut und konsumiert werden. Eine einzelne Pflanze kann pro Jahr einige hundert Himbeeren produzieren.

Die pinke Frucht enthält wertvolles Vitamin A, B und C und einige Mineralstoffe, welche die Immunabwehr unterstützen. Hinzu kommen die sowohl antioxidativen als auch blutreinigenden und krebsvorbeugenden Effekte von Flavonoiden.

Wusstest du, dass Himbeeren eine appetitanregende, entwässernde und darmreinigende Wirkung haben? Sogar die Himbeerblätter sind gesund: Tees und Tinkturen erfrischen und vitalisieren nachhaltig.

Rosinen: Klein aber oho

Rosinen sind getrocknete Weintrauben, wobei beim Trocknungsprozess das Vitamin C verloren geht. Es werden mehr als 4 Tonnen Trauben benötigt, um eine Tonne Rosinen herzustellen. Die besten Rosinen sollen wohl aus Malaga in Spanien stammen.

In Rosinen sind allerdings immer noch reichlich gesunde Nährstoffe enthalten, wie beispielsweise Eisen, Kalium und B-Vitamine. Eine Studie ergab, dass der regelmäßige Verzehr von getrockneten Trauben das Risiko auf Herzerkrankung senkt.

Wie alle Trockenfrüchte enthalten auch Rosinen viel Zucker und sollten nur in Maßen zu sich genommen werden. Als Energielieferant eignen sie sich aber super bei Sport oder hoher geistiger Beanspruchung.

Schwarze Johannisbeere als Vitamin-C-Bombe

Die Schwarze Johannisbeere gehört zu den ältesten Heilpflanzen und enthält mit einem Gehalt von 180 Milligramm Vitamin C mehr als dreimal so viel Vitamin C wie eine Zitrone. Auch Vitamin E, Kalzium und Kalium ist in der dunkelblauen Frucht enthalten. Sie zählt zu dem Obst mit viel Zink und hat dank der antioxidative Wirkung eine positive Auswirkung auf das Herz-Kreislaufsystem und das Immunsystem.

Die Schwarze Johannisbeere wird aufgrund der schnellen entzündungshemmenden Wirkung auch oft als „pflanzliches Cortison“ bezeichnet. 

Das Obst kann roh verzehrt werden, wird aber normalerweise in verschiedenen süßen und herzhaften Speisen zubereitet. Schwarze Johannisbeere ist eine mehrjährige Pflanze, die 15 bis 30 Jahre in freier Wildbahn überleben kann.

Buchtipp: Die große Ernährungsbibel - Bestseller jetzt bei Amazon anschauen

Der Alleskönner: Zitronen

Zitronen gelten als Allrounder-Frucht, welche vielseitig einsetzbar ist. Egal ob im frischen Mineralwasser, auf leckerem Fisch oder als Saft im Salat: Die saure Frucht macht einfach immer einen guten Eindruck. Das die Zitrone viel Vitamin C enthält, ist weit bekannt. Doch man tut ihr Unrecht, wenn man sie nur auf diese Wirkung reduzieren würde. Positive Auswirkungen auf den Körper: 

  • Stärkt durch Vitamin C das Immunsystem
  • Fördert die Verdauung dank enthaltener Ballaststoffe
  • Reinigt den Harntrakt und spült Giftstoffe aus
  • Entgiftet die Leber
  • Entzündungshemmend durch antibakterielle und antivirale Wirkung
  • Beugt Herzinfarkt und Krebs vor
  • Beschleunigt die Wundheilung
  • Gut für die Haut

Das Tropfen von Zitronensaft auf andere Früchte kann verhindern, dass sie braun werden. Zitronenöl kann in der Aromatherapie verwendet werden und trägt zur Entspannung bei.

Tipp: In diesem Kochbuch* findest du 120 Rezepte mit Obst.

Artikel enthält Affiliate Links

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach tollen Angeboten und nützlichen Produkten für unsere Leser - nach Dingen, die uns selbst begeistern und Schnäppchen, die zu gut sind, um sie links liegenzulassen. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn Sie auf einen dieser Links klicken und darüber einkaufen, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.