Das Restaurant Veles in Nürnberg öffnet an diesem Wochenende - aber sicher anders, als die meisten denken. Die Betreiber des Lokals machen am Samstag und Sonntag (8. und 9. Mai 2021) eine Pop-up-Eisdiele auf. Von jeweils 12 bis 17 Uhr ist der Verkauf in der Kernstraße 21 geplant. 

"Die Idee stammt von unserer Sous-Chefin Samira Röhl", sagt Restaurantinhaber und Chef de Cuisine Vadim Karasev. "Es gibt zwar coole Eisdielen, aber zu wenige coolere Eisideen. Sie kann Dessert-Sachen ganz gut und wollte dann gerne mal Eis machen." Für den Verkauf, der vorerst nur an diesem Wochenende stattfindet, will Restaurantleiter Alexander Sohns am Eingang des Restaurants einen Vorbau aus Tischen errichten.

Restaurant Veles Nürnberg: Eisdiele als "Gudzerla" für Gäste

Vier verschiedene Sorten soll es in der Pop-up-Eisdiele geben. "Unsere einzige klassische Sorte ist Vanille. Ansonsten gibt es noch Kokos-Dill, Rhabarber-Erdbeere und Muscovado. Das ist ein eher malziger Zucker", erklärt Sohns inFranken.de.

"Die Eisdiele ist einfach mal was fernab vom To-go-Geschäft - ein kleines Gudzerla. Das ist auch gut für die Laufkundschaft, aber im Endeffekt ist es auch für die Gäste, die uns schon kennen, aber noch nie vorbeikommen konnten", sagt Sohns. Das Veles wurde erst im November 2020 eröffnet und musste bereits nach drei Tagen wegen der Corona-Regelungen schließen. Seitdem gibt es auch dort ausschließlich den To-go-Verkauf. "Die Eisdiele ist eine Kleinigkeit, um die Leute am Ball zu halten." Auch das Wetter soll gut mitspielen, es werden warme Temperaturen vorausgesagt

Je nachdem, wie es an diesem Wochenende laufe, sei es auch denkbar, die Aktion öfter zu machen, sagt Sohns. "Wir haben schon super viele Voranmeldungen, aber man kann auch einfach so vorbeikommen. Wenn das gut läuft - wieso sollten wir es dann nicht nochmal machen? Vielleicht auch mit anderen Eissorten, dass man da ein bisschen durchtauscht." 

Die Corona-Zahlen in Nürnberg verharren seit vielen Wochen auf hohem Niveau, die 7-Tage-Inzidenz liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Die Gründe hierfür sind laut Nürnbergs Gesundheitsreferentin verschiedener Natur.