Denn eine Reihe von Bürgermeistern kandidiert nicht mehr, und das Amt wird neu vergeben; in anderen Orten wiederum muss das Gemeindeoberhaupt seinen Posten gegen Herausforderer verteidigen.

Das verspricht auch für die Berichterstattung in den kommenden Wochen einigen Zündstoff. Zumal da noch Themen wären wie die Altersstruktur mancher Listen und die Frage, warum es nicht wenige Kandidaten gibt, die sich weit jenseits eines Alters, in dem jeder Arbeitnehmer froh wäre, endlich in Ruhestand gehen zu dürfen, zum gefühlt tausendsten Mal einer Wiederwahl stellen.

Dann sind da diejenigen, die noch vor Wochen oder Monaten öffentlich beteuert haben, dass sie nach keinem politischen Amt (mehr) streben, um dann bei einer Nominierungsversammlung plötzlich wie Phönix aus der Asche aufzuerstehen.

Und nicht zuletzt ist es traurige Realität, dass in einigen Landkreisgemeinden Frauen nach wie vor massiv in der Unterzahl sind auf den Kandidatenlisten. Trauen sich meine Geschlechtsgenossinnen wirklich so wenig zu, oder fehlt der dringend notwendige Rückhalt aus der eigenen Familie/den politischen Reihen?

Zum Glück kann jeder Wähler und jede Wählerin am 15. März eine Antwort auf all diese Dinge geben, indem er/sie einfach seine Kreuze an den richtigen Stellen setzt!