Für den SV Friesen muss das Spiel beim FC Trogen einem Déjàvu gleichgekommen sein. In der Relegation zur Bayernliga führten die Friesener 3:0, mussten dann aber am Ende noch im Gefühl des sicheren Weiterkommens noch das 3:3 hinnehmen. Im Juni störte der späte Ausgleich überhaupt nicht, doch am vergangenen Sonntag war dies anders. Trainer und Spieler waren geknickt angesichts des zweiten Treffers der Trogener mit deren letzten Aktion. Gerade nach der durchwachsenen Vorbereitung hatten die Friesener auf ein Aha-Erlebnis in Form eines Sieges gehofft.

Und dieser wäre auch locker möglich gewesen, hätte man nicht so viele hundertprozentige Chancen fahrlässig liegen lassen. Alleine acht Großchancen haben Beobachter des Spiels gezählt, fünfmal stand man gar völlig alleine vor dem gegnerischen Torwart - aber nur zweimal sollte der Ball im Netz landen.