Nachdem Alexandra Strauch am 28. Juli 2014 erstmals zur Ortssprecherin von Mönchkröttendorf gewählt wurde, sprachen ihr auch diesmal die Mönchkröttendorfer das Vertrauen aus. Bei der Ortssprecherwahl in der am Fuße des Lahmer Berges und unterhalb der Leuchsenquelle gelegenen und seit dem 1. Januar 1975 zu Lichtenfels gehörenden Ortschaft stellte sie sich als einzige Kandidatin zur Wahl.

Coronabedingt fand die Veranstaltung nicht in der Gastwirtschaft Fischer, sondern gegenüber auf einer Wiese in einem großen offenen Zelt mit weit auseinanderstehenden Sitzplätzen statt. Bürgermeister Andreas Hügerich freute sich über die große Resonanz unter der Bevölkerung, aber auch über das Interesse der zahlreich erschienenen Stadträte mit der Zweiten Bürgermeisterin Sabine Rießner an der Spitze. Mit den 45 eingegangenen Unterschriften der 113 wahlberechtigten Bürger sei die erforderliche Mindestzahl von 38 Unterschriften klar übertroffen worden.

30 von 26 Stimmen

Ingrid Müller, die Leiterin des Einwohnermeldeamts, erklärte die Wahlmodalitäten und leitete die geheime Wahl. Von den 30 Wahlberechtigten erhielt Alexandra Strauch 26 Stimmen bei einer ungültigen Stimme. Die restlichen Stimmen entfielen auf Einzelpersonen. Andreas Hügerich gratulierte der wiedergewählten Ortssprecherin und dankte ihr für ihr Engagement in den vergangenen sechs Jahren. Es sei eine intensive Zeit gewesen, die durch die umfangreichen Kanalbaumaßnahmen in dem Ort geprägt war. Die 49-jährige Ortssprecherin, die beruflich Apothekenhelferin ist, möchte sich als gebürtige Mönchkröttendorferin erneut mit ganzer Kraft für ihren Ort einsetzen und die Wünsche und Anregungen der Bürger bei der Stadt vorbringen. Seit kurzer Zeit ist sie Mitglied der Wählervereinigung Leuchsental Jura (WLJ). In der anschließenden Bürgerversammlung wurden einige wenige Anliegen vorgebracht, die der Bürgermeister mit seiner Verwaltung klären wird. So monierte eine Bürgerin, dass der Schulbus an der gegenüberliegenden Stelle der neu erstellten Bushaltestelle halten würde, so dass die Kinder dann die Straße überqueren müssten. thi