Die SPD Trebgast ist zufrieden mit dem, was sie in den letzten Jahrzehnten erreicht hat. Dieses Fazit zog der Vorsitzende, Bürgermeister Werner Diersch, bei der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins. Dass junge Familien in der Gemeinde im Vormarsch seien, lasse sich auch daran erkennen, dass in der Kinderkrippe ein Bedarf von weiteren 12 Plätzen festgestellt wurde. Obwohl der Ortsverein Ideengeber bei vielen Entwicklungen sei, wünschte sich der Vorsitzende eine weitere stärkere Belebung. Man sei offen für jeden, der mitgestalten will. "Da ist noch Luft nach oben", war das Fazit des Vorsitzenden.

Als große Stärke des SPD-Ortsvereins stellte Schriftführer Helmut Löffler das "Trebgaster Bürgerblatt" heraus, das alle Haushalte erreiche und als Sprachrohr eine große Außenwirkung habe.

SPD-Kreisvorsitzende, MdL und Landtagsvizepräsidentin Inge Aures, plädierte für den Anschluss des Landkreises an den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN): "Den Antrag dafür habe ich bereits vor fünf Jahren gestellt." Bei den Schwerpunkten ihrer Politik unterscheide die SPD zwischen Stadt und Land. Während München aus allen Nähten platze und man die Mieten nicht mehr einfangen könne, ergeben sich für den ländlichen Raum ganz andere Anforderungen. "Hier brauchen wir Wohnqualität mit einem gewissen Standard zu vernünftigen Preisen. Dazu gehöre beispielsweise dass die Energiekosten auf einem vernünftigen Niveau bleiben. "Und dazu brauchen wir keine Monsterleitungen, die den Braunkohlestrom aus Norddeutschland zu uns bringen." Zur Lösung der Situation im Pflegebereich müsse die Politik Anreize schaffen. "Ich glaube, das Trebgaster Projekt ‚Senioren-Tagespflegestätte‘ im Bahnhof wird eine feine Sache", ist Inge Aures überzeugt.

Für langjährige Mitarbeit wurden folgende Mitglieder ausgezeichnet: 20 Jahre: Felix Förtsch. 30 Jahre: Christine Diersch, Wolfgang Rückert, Brigitte Schmidt, Helmut Schmidt, Horst Schmidt, Armin Schoberth. Dieter Hübner