Geleitet vom zweiten Bürgermeister Hubert Dorsch absolvierte der Gemeinderat seine jüngste Sitzung. Dabei wurde ein neuer Behindertenbeauftragter ernannt, der endgültige Beschluss für ein neues Baugebiet stand an - außerdem wurde über einen Zuschussantrag der katholischen Kindertagesstätte für neue Spielgeräte beraten.

Nachdem der bisherige Behindertenbeauftragte Ludwig Senger aus seinem Amt ausgeschieden ist, bestellte der Gemeinderat Robert Schneider zu seinem Nachfolger. Er soll dieses Ehrenamt bis Mai 2025 übernehmen. Seine Aufgaben: Er soll die Interessen behinderter Menschen aus der Gemeinde in allen Lebensbereichen wahrnehmen und dabei eng mit der Verwaltung und dem Gemeinderat zusammenarbeiten. Daher wird er bei allen Aktivitäten der Gemeinde beteiligt, welche sich auf Menschen mit Behinderungen auswirken.

Bereits in der Aprilsitzung hatte der Gemeinderat ausführlich über den Bebauungsplan "Am Schützenhaus II" beraten - nun erfolgte der formale Beschluss. Damit entstehen hier 22 neue Bauplätze mit Größen zwischen 550 und 700 Quadratmetern auf einer Gesamtfläche von zwei Hektar. Nicht alle Räte waren allerdings mit dieser Neuausweisung von Bauplätzen einverstanden - so gab es drei Gegenstimmen.

Als Übergangslösung in Sachen Kinderbetreuung soll der bisher genutzte Container an der Kindertageseinrichtung der Gemeinde Breitengüßbach dienen. Bisher wird er für einen Mehrzweck- und einen Abstellraum genutzt, künftig soll hier eine Krippengruppe untergebracht werden. Das beschloss das Gremium einstimmig. Hubert Dorsch informierte, dass als Ersatz für den wegfallenden Mehrzweckraum auch die Gemeindeturnhalle dienen könne, da diese an Vormittagen kaum belegt sei.

Und auch die andere Kita in Breitengüßbach war Thema in der Sitzung: Die Kirchenstiftung St. Leonhard hatte den Antrag auf Bezuschussung der Umgestaltung des Außenspielplatzes des Hauses für Kinder St. Michael Breitengüßbach gestellt, hier sollen zwei Trampoline fest eingebaut werden. An den Gesamtkosten von rund 7500 Euro wird sich die Gemeinde, so der einstimmige Beschluss, mit 50 Prozent beteiligen. Damit steht auch einer Förderung von 25 Prozent durch die Erzdiözese Bamberg nichts im Weg, den Restbetrag könnte der Elternbeirat beisteuern.