Die Stadt Schlüsselfeld habe keinen einzigen Bauplatz mehr, den sie Bauwerbern anbieten könne, erklärte Bürgermeister Johannes Krapp (CSU). Gegen den Bebauungsplan "Steinberg III" in Thüngfeld, der in der Stadtratssitzung am Donnerstag behandelt wurde, gab es daher bei der öffentlichen Auslegung auch keine gravierenden Einwände.

Schlüsselfeld sei in den kommenden Jahren ein Bevölkerungszuwachs zwischen fünf und sechs Prozent prognostiziert worden, so Krapp. Der übliche Einwand der Behörden bei Neuausweisung von Bauland, zunächst die Innenentwicklung ins Auge zu fassen, sei nicht vollziehbar. "Das würden wir ja gerne, aber wir haben keine Flächen", so Krapp. Auch die 16 Plätze im Aschbacher Baugebiet "Steinacher Weg II", seien bereits vergeben. Dabei werde das Baugebiet erst 2022 erschlossen.

Auch bis das Thüngfelder Baugebiet Steinberg III baureif ist, wird es noch eine Weile dauern. 2021 müsse zunächst der Kanal in der Eckersbacher Straße und 2022 die Straße saniert werden, sagte Krapp. 2022 könne dann auch das Baugebiet, ein etwa drei Hektar großes Areal oberhalb der Hans-Schramm-Straße, erschlossen werden. Der Bebauungsplan sieht 29 Einfamilienhäuser und fünf Mehrfamilienhäuser vor. See