Andreas Dorsch Die Hauptzufahrt auf das Firmengelände von Schaeffler in Höchstadt führt seit Jahren über die Schlesierstraße und ist alles andere als ideal. Vorbei an Einkaufsmärkten und Wohnhäusern rollt der Schwerlastverkehr über die schmale Straße, die auch nur auf einer Seite einen Gehweg hat. Seit 2014 gibt es bei Schaeffler Überlegungen, das weitläufige Firmengelände direkt an die B 470 anzubinden. Die Arbeiten für diese Anbindung sind jetzt angelaufen.

Wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage des FT erklärt, wird jetzt eine Zu- und eine Ausfahrt vom Firmengelände direkt auf die Bundesstraße gebaut. Dazu kommt eine neue Pforte und eine eigene Parkharfe für Lastwagen. Die Pläne dafür wurden vom Höchstadter Bauausschuss schon vor einem Jahr abgesegnet. Mit der Realisierung hat sich das Unternehmen aber etwas Zeit gelassen.

Höchstadts Zweiter Bürgermeister Günter Schulz sieht den Baubeginn "absolut positiv". Für ihn ist das ein deutliches Signal dafür, dass es mit Schaeffler am Standort Höchstadt weiter geht.

Wie der Unternehmenssprecher ankündigt, soll die neue Pforte bis Ende dieses Jahres fertig sein. Im Mai 2020 will Schaeffler den Ausbau abgeschlossen haben. Mit der neuen Zufahrt werde sich auch die Logistik im Werk verbessern, kündigt der Sprecher an. Nicht nur die Lärmbelästigung der Anwohner in der Schlesierstraße gehe deutlich zurück, auch der Verkehr auf dem Werksgelände werde weniger, was ebenfalls weniger Lärm bedeutet.

Auch die Busse

Für eine weitere Entlastung werde die Tatsache sorgen, dass dann auch der Werkbus-Verkehr über die neue Zufahrt abgewickelt wird.

Wie der FT in Erfahrung brachte, wird der Bau der neuen Zufahrt auch innerhalb der Belegschaft als Bekenntnis zum Standort Höchstadt gesehen.