Bei einer Pressekonferenz, die coronabedingt im Freien vor dem Eingang der Herzog-Otto-Mittelschule stattfand, stellte der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft das auf seine Initiative in einer Auflage von 1155 Exemplaren erschienene Hausaufgabenheft vor, das bereits im 13. Jahr zum Schulbeginn an alle Schüler der beiden letzten Jahrgangsstufen der verschiedenen Schulen verteilt wurde.

Es beinhaltet neben dem schul- und hausaufgabenorientierten Kalendarium eine Vielzahl von Informationen für den Übergang von der Schule ins Berufsleben. So enthält es nicht nur wichtige Tipps zum Ausbildungsstart, zur richtigen Berufswahl und für eine erfolgversprechende Bewerbung, sondern auch aktuelle Angebote von zahlreichen Unternehmen aus unserer Region. Mit Hilfe der Inserenten konnte das Heft zum Schulanfang kostenlos an die künftigen Schulabgänger abgegeben werden.

Der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft verstehe sich als Bindeglied zwischen Schule und Wirtschaft, stellte der Arbeitskreisvorsitzende für den Bereich Wirtschaft, Hartmut Büchner von der Sparkasse, fest. Das Heft biete den heimischen Firmen eine willkommene Gelegenheit, sich bei den Schülern nachhaltig ins Gedächtnis zu rufen, wovon über 25 Unternehmen Gebrauch gemacht hätten. Es bringe aber nicht nur Vorteile für die Betriebe, sondern auch für die Schüler, die viele berufliche Chancen aufgezeigt bekämen. Büchner bedauerte, dass die vom Arbeitskreis seit vielen Jahren unterstützte Ausbildungsmesse aufgrund der Corona-Pandemie nicht in der gewohnten Weise stattfinden könne. Der Rektor der gastgebenden Mittelschule, Bernd Schick, sah das Hausaufgabenheft als wichtiges Instrumentarium für die Schüler an, das gut zum Profil der Mittelschule passe. Das Heft leiste nicht nur zum Eintragen der Hausaufgaben gute Dienste, sondern enthalte wichtige Informationen für Schüler der letzten beiden Jahrgangsstufen. Schulamtsdirektorin Stefanie Mayr-Leidnecker betonte, dass das Hausaufgabenheft eine wichtige Aufgabe bei der Strukturierung des Schulalltags für die Schüler erfülle.

Landratstellvertreter Helmut Fischer dankte der Sparkasse nicht nur für die Unterstützung des Arbeitskreises, sondern für die vielfältige Förderung von Schulen, Kindergärten, Vereinen und weiteren Organisationen in der Region.

Dass das Hausaufgabenheft wirklich eine Bereicherung für den Schulalltag darstellt, bestätigten auch drei Schülerinnen aus der Klasse 7 bG der Herzog-Otto-Mittelschule. So nutzt Laura Erhardt aus Trieb das Heft zum Eintragen ihrer Hausaufgaben sowie der Probenergebnisse und von Notizen, Felicitas Gamper aus Marktzeuln kann sich für die Vorlage zu dem Spiel "Stadt, Land, Fluss" begeistern und Klara Geuß aus Bad Staffelstein findet den Schuljahr-Minikalender toll.

Zum Schluss wurde das neu erstellte Berufswahlportfolio vorgestellt, von der Sparkasse mit 1000 Euro unterstützt, das den Schülern gegen einen geringen Eigenbeitrag zur Verfügung gestellt wird. Die Berufsorientierung sei im Schulprofil der Mittelschulen einer der wesentlichen Grundpfeiler, deshalb hätten sie unter Mitwirkung von Bernd Schick ein spezielles Berufswahlportfolio erarbeitet und mit dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft sowie der Sparkasse Unterstützer gefunden, stellte Stefan Schneyer fest.

Lebens- und Berufsziele erreichen

Mit diesem Projekt soll den Schülern ein nützliches Hilfsmittel an die Hand gegeben werden, um dabei zu helfen, individuelle Lebens- und Berufsziele zu erreichen. Christian Förtsch, Arbeitskreisvorsitzender für den Bereich Schule und Rektor der Albert-Blankertz-Schule in Redwitz, sah in dem Berufswahlportfolio eine große Hilfe für die Schüler im Hinblick auf die beruflichen Ziele. Es biete den Schülern unter anderem die Möglichkeit, wichtige Dokumente und Unterlagen, die bei einer späteren Bewerbung gebraucht würden, wie Zeugnisse oder Nachweise von Praktika, strukturiert zu ordnen.

AK-Geschäftsführerin Cornelia Schaller stellte abschließend fest, dass sich das Hausaufgabenheft im Lauf der Jahre bewährt habe und auch das Berufswahlportfolio ein Schritt in die richtige Richtung sei. thi