In Sachen Verkehr könnte es in Lonnerstadt bald einige Veränderungen geben. Damit jedenfalls hat sich der Arbeitskreis Infrastruktur, Verkehr und Umwelt befasst. Zweiter Bürgermeister Günter Rost (SPD) trug die Ergebnisse der Tagung in der Gemeinderatssitzung vor. Ein Vorschlag war, "flächendeckend" alle Ortsstraßen in der Gemeinde als Tempo-30-Zonen auszuweisen. Im Ortsteil Fetzelhofen funktioniere das bereits hervorragend, berichtete Bürgermeisterin Regina Bruckmann (FW). Wegen der übergeordneten Straßen wie Kreisstraßen müssten Gespräche mit dem Landratsamt und der Polizei geführt werden.

Der Arbeitskreis habe sich auch mit der Schulwegsicherheit befasst, so Rost. Ein Vorschlag sei eine Straßenkarte für Kinder, die zusammen mit der Schule und dem Kindergarten erarbeitet werden könne. Ein Beispiel sei die Kreuzung an der Kellerstraße, wo mehrere Straßen zusammenlaufen. Diese Kreuzung würden viele Kinder auf dem Schulweg nutzen.

Sofern es zur Ausweisung von Tempo-30-Zonen kommt, möchte Bruckmann zwei weitere mobile Geschwindigkeitsmessgeräte anschaffen. "Die werden dort aufgestellt, wo es brennt", sagte die Bürgermeisterin. Die Kosten bezifferte sie mit 1900 Euro je Gerät. Zwei Messgeräte habe die Gemeinde bereits. Sie seien an der B 470 in Mailach stationiert und hätten sich bewährt. See