Eine einzigartige Atmosphäre zauberten die "Alphornfreunde Sommerberg" mit einem sogenannten Wandelkonzert "In der Steig" in Arnstein. Zahlreiche Zuhörer lauschten den ruhigen, fast mystischen Klängen und spazierten dabei durch das Tal. Zwölf Vorträge und damit mehr als eine Stunde Hörgenuss gaben die Alphornfreunde mit Martin Heid aus Fuchsstadt, Tilman Faber aus Bad Bocklet und Alexander Kneuer aus Arnstein zum Besten.

Zu Beginn und am Ende des Konzerts gab es ein Signal mit dem "Büchel". "Der Büchel klingt wie ein Alphorn, ist jedoch in Fanfarenform gebaut", erklärt Musiker Martin Heid.

400 Euro gespendet

Wenn er über das Konzert spricht, gerät er ins Schwärmen: "Die Vorträge waren auch für uns ein unvergleichliches Klangerlebnis. Wir haben ins Tal geblasen und konnten einen Nachhall von sieben bis acht Sekunden ausmachen. Es war beeindruckend. Die Zuhörer konnten die Musik gut hören, nach den einzelnen Stücken wurde jedenfalls kräftig applaudiert. Aus allen Ecken im Tal war Applaus zu hören."

Rund 400 Euro spendeten die Zuhörer für das Konzert in freier Natur bei bestem Herbstwetter. Das Geld kommt dem Malteser-Kinder-Palliativteam Unterfranken zugute.

Nächstes Konzert in Bad Bocklet

Gespielt wurde auch ein Musikstück aus der Feder des Gauaschachers Erich Weber. Zum Publikum gab es nur wenig Kontakt - und wenn, dann nur mit Abstand, was den momentanen Schutz- und Hygienerichtlinien entspricht. Doch für die Musiker war das kein Problem: "Das Konzert hat uns riesigen Spaß gemacht. Der viele Applaus und die vereinzelten Resonanzen waren für uns durchweg positiv. Das hat uns sehr gefreut und auch motiviert, so dass wir an eine Neuauflage denken."

Eine weitere Darbietung ist im Advent geplant - Termin noch offen. Am vierten Adventssonntag geben die "Alphornfreunde Sommerberg" in Bad Bocklet ebenfalls ein Konzert.