Eines haben sie gemeinsam: die Liebe zu Musik und Gesang. Die Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins "Cäcilia-Lyra" Weilersbach. Doch für den "Liederkranz", einen der ältesten Traditionsvereine Weilersbachs, und seine Sängerschar war es heuer kein gutes Jahr.

Wegen der Corona-Krise wurde die Probenarbeit eingestellt. Was für die Sänger bedeutete: kein gemeinsames Singen, keine regelmäßigen Treffen und die allgemein geschätzten sozialen Kontakte brechen ein. Konzerte fallen aus und auch sonstige Auftritte und Vereinsveranstaltungen fielen ins Wasser. Doch nicht nur das. Wie bei so vielen anderen Vereinen fallen auch bei den Cäcilia-Sängern wichtige Einnahmen weg.

Hüftgold zum Mittnehmen

Um nun ein wenig Normalität im Dorf einkehren zu lassen und zudem die Chorgemeinschaft etwas zu unterstützen, lädt der Gesangverein am Samstag, 15. August, zu "Hüftgold to go" ein. Ab 14 Uhr werden am Pfarrsaal von St. Anna "Küchla und Urrädla" angeboten. Eine Abholung ist jedoch nur nach Vorbestellung möglich.

Die fränkischen Gebäck-Spezialitäten können bis einschließlich 30. Juli bestellt werden unter den Telefonnummern 09191/ 95160 oder 0162/6987547.

Wie Vorsitzende Manuela Wunner außerdem berichtete, ist bei der "Cäcilia-Lyra" ein langsamer Neubeginn der Singstunden geplant - und zwar am Dienstag, 1. September, im Vereinslokal Gasthaus Schütz. Wegen der Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften wird in zwei Gruppen geprobt. Für die Sopran- und Altstimmen beginnt die Singstunde um 19.30 Uhr, die für die Tenor- und Bassstimmen um 20.30 Uhr.

Kein Sänger soll aber ein Risiko eingehen, wenn er Bedenken hege, so Wunner. Sollte sich die Lage aber unerfreulicherweise wieder verschärfen, muss mit der Chorarbeit weiterhin ausgesetzt werden.

Man hoffe nun, dass sich Weilersbachs Sänger wieder zu ihrem beliebten Singen treffen können. Auch wenn es anfangs vielleicht nicht so sein wird wie vor Corona - so unbeschwert und sorglos.