Bedingt durch die Corona-Pandemie fand der offizielle Saisonstart des RVC Stetten erst mit dem Radrennen durch den Banzgau mit Start und Ziel in Wiesen statt. Es gewann der ursprünglich für den RVC Altenkunstadt und seit einigen Jahren für den Veloclub Ratisbona Regensburg startende Julius Gärtner in neuer Streckenrekordzeit von 1:39:41 Stunden mit einem Stundenmittel von 38,02 km/h.

Aus Sicherheitsgründen war die Teilnehmerzahl auf 20 Fahrer begrenzt. Das Rennen führte über einen bergigen Rundkurs von Wiesen über Döringstadt, Draisdorf, Herreth, Unnersdorf und Nedensdorf zurück nach Wiesen, der dreimal zu bewältigen war, was einer Streckenlänge von 63 Kilometern entsprach.

Die Route wies nur wenige flache Passagen auf und war durch seine vielen Anstiege anspruchsvoll. Lediglich auf der längeren Abfahrt nach Unnersdorf konnte man wieder etwas Kräfte für die folgenden Bergauf-Teilstücke sammeln.

Der heimische Profi-Triathlet Andreas Dreitz (Michelau), der aufgrund der Corona-Situation keine Wettkämpfe bestreiten kann, nutzte das Radrennen als Training.

Gleich zu Beginn wurde ein hohes Tempo angeschlagen, so dass sich schon kurz hinter Döringstadt eine zehnköpfige Spitzengruppe bildete, die im Verlauf des Rennens auf vier Fahrer schmolz. Gegen Ende der dritten Runde hatte der 20-jährige Gärtner die größten Kraftreserven und überquerte mit drei Sekunden Vorsprung die Ziellinie vor Eiko Berlitz, Pascal Höhn (Team Wohlleben) und Dreitz (RVC Stetten). Damit gewann Gärtner nach seinem Dreifachtriumph in den Jahren von 2016 bis 2018 nun schon zum vierten Mal das Rennen durch den Banzgau.. Vom RVC Stetten belegten Christian Brozicek, Michael Zahn sowie Friedrich und Ursula Schedel gute Mittelplätze. red