Die Jugend steht auf für ihre Zukunft - am nächsten Freitag auch die in Kulmbach. Ein Anliegen, das wir alle unterstützen sollten - die beiden Gymnasien und die Staatliche Berufsschule gehen mit dem Thema so verantwortlich um, dass der Ordnung ebenso wie dem Grundgedanken der Aktion entsprochen werden kann. Das verdient ohne Zweifel viel Lob.

Nicht gut wäre es sicher gewesen, wenn es angesichts der Schüler-Demo zu ähnlichen Verwerfungen gekommen wäre wie bei der Diskussion über das Volksbegehren. Damals wie jetzt geht es um gesellschaftliche Verantwortung, die man den Schülern nicht regelmäßig predigen kann, ohne es auch zuzulassen, wenn die Jugendlichen dieser Verantwortung gerecht werden wollen.

Dass es die Realschule anders sieht und keine Teilnahme ihrer Schützlinge zulässt, ist ihr im konkreten Fall nicht vorzuwerfen, muss sie ja auch der etwas anderen Struktur ihres Schuljahres Rechnung tragen.

Wie wir mit unserer Umwelt, unserem Planeten umgehen, ist zweifellos das Mega-Thema unserer Zeit. Inzwischen beschäftigen sich mehr Menschen damit denn je, wie die "Friday for Future"-Demos ebenso zeigen wie es die Beteiligung am Volksbegehren "Rettet die Bienen" gezeigt hat.

Unterschriften und Demos alleine werden's freilich nicht richten: gefragt ist vielmehr jede und jeder von uns, darüber nachzudenken, wie sie oder er umweltschädigendes Verhalten vermeiden kann.