Die Fraktionen von WGM und FW hatten im März beantragt, drei Martern bei Hohenberg zu sanieren. Die Verwaltung war beauftragt worden, dazu die Eigentumsverhältnisse festzustellen. Diese ergaben, dass sich eine Marter im Gemeindebesitz und zwei auf Privatgrund befinden.

Kreisheimatpfleger Siegfried Sesselmann hatte im September in einem Schreiben an Bürgermeister Franz Uome mitgeteilt, dass er Angebote für die drei Martern eingeholt habe.

Margareta Schoberth (CSU) merkte noch an, dass am Jakobsweg weitere Flurdenkmäler stehen. Auch die Raiffeisenbank Oberland und die Hohenberger Kirchengemeinde seien bereit, finanziell etwas beizusteuern. Auch vom Bezirk erhoffe man sich Zuschüsse.

Bürgermeister Franz Uome schlug zudem vor, auch die Nepomuk-Statue zu restaurieren. Ein entsprechendes Angebot sei bereits angefordert. Einmütig beauftragte der Gemeinderat am Montagabend die Verwaltung, sich weiterhin um die Sanierung der im Privatbesitz stehenden Martern zu bemühen. Bürgermeister Uome wurde beauftragt, die entsprechenden Aufträge zu vergeben.

1,152 Millionen Euro Überschuss

Einstimmig stellte der Marktgemeinderat bei der Sitzung im Bürgersaal die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2018 fest. Bei der örtlichen Prüfung hatten die Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses keine Feststellungen getroffen.

Auch die Jahresrechnung 2020 war ein Thema. Hier entstand ein Überschuss von 1,152 Millionen Euro.

In einem weiteren gemeinsamen Antrag von WGM und FW ging es um die Verbesserung und Entschärfung der Verkehrssituation in der Webergasse. Verantwortlich für das dort immer wieder bei Starkregen hervortretende Oberflächenwasser sei ein fehlender Entwässerungsgraben zum Vorfluter, hieß es. Das Ingenieurbüro Köhler wurde beauftragt, hier Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Das Bauamt informierte über den genehmigten Bauantrag von Franziska Steinlein und Sebastian Biener in Marienweiher.

Bürgermeister Franz Uome gab noch bekannt, dass die Bürgerversammlung am 16. November in der Schulturnhalle stattfinden wird. kpw