Auch an den kommenden Feiertagen stehen die Helfer und Rettungskräfte des Bayerischen Roten Kreuzes ihren Mitmenschen im Notfall zur Seite. Um immer auf dem neuesten Stand zu sein, opfern sie ihre Freizeit für die Ausbildung, oft im Hintergrund. Jetzt haben Landrat Sebastian Straubel und die Bürgermeister aus der Stadt Coburg und den jeweiligen Gemeinden langjährige Aktive für 25, 40 und 50 Jahre Dienst im Bayerischen Roten Kreuz geehrt. Sie überreichten staatliche Ehrenzeichen in Silber und Gold und Urkunden, die von Innenminister Joachim Herrmann unterschrieben waren.

In seiner Laudatio ging Landrat Straubel auf das Motto des Roten Kreuzes "Durch Menschlichkeit zum Frieden!" ein. Damit würden die vielfältigen karitativen Aktivitäten des Roten Kreuzes und der Helfer sehr treffend umschrieben. Weiterhin blickte das Landkreisoberhaupt auf die Anfänge des Roten Kreuzes vor über 150 Jahren zurück. Damals wie heute lebe die Rotkreuztätigkeit vom Einsatz einzelner Menschen, die bereit seien, sich zu engagieren und etwas für andere zu tun, die in Not geraten sind. Straubel: "Dies haben die Geehrten über viele Jahre getan und hatten dabei oft mit bedrückenden Schicksalen zu tun." Dies zeige weiterhin sehr eindrucksvoll, dass jeder Mensch helfen könne, wenn er wolle, stellte der Landrat fest.

Der stellvertretende Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Coburg, Gerhard Preß, sagte, die Jubilare aus Wasserwacht und Bereitschaft hätten sich in hohem Maße um die Mitmenschen in Stadt und Land verdient gemacht. Die Wasserwacht sorge dafür, dass Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene das sichere Schwimmen erlernen. Sie bilde Rettungsschwimmer, Taucher und Motorbootführer aus. Einsatzbereit seien die Rotkreuzhelfer rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Er rief dazu auf, weiterhin junge Menschen für die Rotkreuzarbeit zu begeistern. Er zollte den Städten und den Gemeinden im Landkreis große Anerkennung für die Unterstützung der Wasserwachten und Bereitschaften, denn viele Ausrüstungsgegenstände müssten sich die Rotkreuzhelfer durch verschiedene Aktivitäten selbst erarbeiten.

Die anwesenden Bürgermeister zeigten sich stolz auf ihre Bürger, die als Rotkreuzhelfer über Jahrzehnte tätig sind, und überreichten Präsente.

Norbert Anders, der Ortsgruppenleiter der Wasserwacht Coburg, dankte für die feierliche Ehrung. Die Ortsgruppen der Wasserwachten leisteten eine hervorragende Arbeit. Die Coburger Ortsgruppe habe fast 500 Mitglieder, die sehr gut ausgebildet sind. Bei vielen Festen und Veranstaltungen im Landkreis absolviere auch die Wasserwacht den Sanitätsdienst. "Wir sind immer da, wenn wir gebraucht werden", betonte Anders.

Während der Ehrung verlasen der Leiter der Kreiswasserwacht, Frank Kaiser, sowie Kreisbereitschaftsleiter Claus Weigand und sein Stellvertreter Daniel Völler jeweils eine Laudatio für die Jubilare. Leider konnten einige zu Ehrende nicht anwesend sein.