von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Frank

Effeltrich — Der Gemeinderat beschloss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, sich im Rahmen des Integrierten Städtebau-Entwicklungs-Konzepts (ISEK) mit Poxdorf abzustimmen und das Auswahlverfahren gemeinsam mit der Nachbargemeinde durchzuführen. So könnten Synenergieeffekte genutzt werden, ohne dass die Eigenständigkeit der beiden Orte darunter zu leiden hätte.
Wie Bürgermeisterin Kathrin Heimann (DEL) dazu betonte, habe die Regierung von Oberfranken für entsprechende Maßnahmen, deren Ausschreibung bis Ende Oktober erfolgen soll, bereits einen Fördersatz von 60 Prozent der Kosten in Aussicht gestellt.
Besondere Herausforderungen dürften dabei im Hinblick auf den demografischen Wandel die knappen finanziellen Recourcen, der wachsende Wettbewerb der Regionen sowie der hohe Siedlungsdruck im südlichen Landkreis Forchheim darstellen. Insbesondere die höhere Lebenserwartung der Bürger dürfte die kommunale Infrastruktur und die öffentliche Daseinsvorsorge vor Herausforderungen stellen.


Keine Einwände gegen Satzung

Nach der Verabschiedung des Bebauungsplanes für den "Peter-Vischer-Ring-Mitte" ging es um die Stellungnahmen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Einbeziehungssatzung in Gaiganz. Weder das Amt für Ländliche Entwicklung noch die Telekom hatten hier Einwände. Von der Müllabfuhr war zu hören, dass für die Müllbehälter ausgewiesene Stellplätze nachzuweisen sind, die Untere Naturschutzbehörde machte deutlich, dass die Kompensationsflächen an das Ökoflächenkataster zu melden seien. Auch ist das Parken aufgrund der vorhandenen Fahrbahnbreite auf der Straße nicht möglich.
Noch einmal nachgearbeitet werden muss ein Schaden, der im vergangenen Winter beseitigt worden war, bei der Abnahme im Frühjahr aber plötzlich durch einen welligen Asphalt auffiel. Das Staatliche Bauamt als Eigentümer der Staatsstraße 2243 möchte, dass der Belag im Bereich der gemeindlichen Entwässerungsanlage ordnungsgemäß hergestellt wird, weshalb bereits eine Kostenbeteiligung von der Behörde an die Gemeinde bezahlt wurde.
Einstimmig fielen die Beschlüsse aus, weiter Mitglied bei der Leader Aktionsgruppe Kulturerlebnis Fränkische Schweiz zu bleiben, die Jahreshauptinspektion der Spielplätze für 400 Euro an die Firma Sigena Consulting aus Forchheim zu vergeben sowie den Strombezug an Effeltrich und Gaiganz bis zum Jahre 2019 durch die Elektra-Genossenschaft fortführen zu lassen. Und für gut 65 000 Euro wurden die Arbeiten für die Kanalsanierung in der Hauptstraße für den Teilabschnitt am Abzweig der Lindenstraße vergeben.