Aus 14 mach vier: 17 Familien in 14 Anwesen machen mit bei Georg Hennemanns Idee. "Nicht, dass ich die Klimaschützer da kritisieren will, wenn sie um die Welt reisen und protestieren, aber wir selber können doch auch ein kleines Wenig beitragen", sagt der Stublanger.

Sein Plan: Wenn jeder Haushalt seine schwarze Restmülltonne nicht vor das eigene Anwesen stellt, sondern sich ein paar Nachbarn zusammentun und ihre Tonnen zu einem Sammelplatz schieben, sparen sich die Müllwerker nicht nur Zeit,  sondern brauchen auch weniger Energie, um im gewohnten Trott jede Tonne einzeln anzufahren. Der Platz ist dabei so gewählt, dass er niemanden stört. Schließlich geht das Leeren der Tonnen schon hörbar vonstatten, vor allem wenn es - wie in Stublang - am frühen Morgen gegen 6 Uhr geschieht.

Doch hier scheint der neue Sammelplatz gut gewählt: Neben der Kirche wird er sein, bei der Sitzgruppe. Drei weitere Plätze sind in der Kirchstraße ganz am Ende, ganz am Anfang und im Eck der neugebauten Häuser.

"Erstmal die schwarzen Tonnen", meint Georg, mit der grünen Tonne könnte es schwierig werden, da seien immer noch die gelben Säcke mit dabei, die leicht wegfliegen könnten. "Tut einen Aufkleber drauf, egal ob Bremen-Fan oder Bayern-Fan, so ist es kein großer Aufwand, eure Tonne wieder zu finden" ,hat er den Nachbarn geraten.

Mit dem Landratsamt und auch mit dem Ortssprecher hat Georg Hennemann bereits im Vorfeld gesprochen, Wolfgang Schneider und Wolfgang Herold stehen der Idee positiv gegenüber. ds