Der Gemeinderat Ebelsbach beschäftigte sich bei seiner Sitzung auch mit der Errichtung von Photovoltaikanlagen auf Gemeindedächern sowie der Frage nach einem neuen Baugebiet in Rudendorf.

Zu beiden Punkten lagen Anträge von Gemeinderat Alexander Käb (FW) vor. Hinsichtlich der Photovoltaikanlagen verwies er auf den Kampf gegen den Klimawandel und stellte ein Konzept vor, "mit dem wir als Gemeinde unseren eigenen Strom erzeugen, speichern und verteilen können". Der Strom werde mit einer Photovoltaikanlage auf der Schule in Rudendorf produziert, komme in einen Stromspeicher und stehe zum Beispiel in der Nacht zur Verfügung. Überschüssiger Strom werde ins Stromnetz eingespeist und auf einem Stromkonto gutgeschrieben. Dann könne man diesen Strom wieder aus dem Netz beziehen, sagte er.

Deswegen stellte er den Antrag, ein Strommanagement zu erarbeiten und dem Gemeinderat vorzustellen. Bürgermeister Walter Ziegler (BNL) erinnerte daran, dass man vor einiger Zeit schon einmal ein Konzept mit Unterstützung der Fachhochschule in Amberg ermittelt habe. Natürlich müsse das Problem angegangen werden; dies sei Aufgabe des nächsten Gemeinderates, sagte er.

Der weitere Antrag zielte auf die Ausweisung von Bauplätzen in Rudendorf. Es gebe nämlich nur noch einzelne Bauplätze in privater Hand und drei, die sich im Eigentum der Gemeinde befänden. Diese sind aber seiner Meinung nach als Bauland nicht zu gebrauchen. "Wir brauchen vernünftiges Bauland, nicht nur in Ebelsbach, sondern in allen Ortsteilen und auch in Rudendorf", forderte er.

Für eine Planung

Der Gemeinderat fasste den Beschluss, in Rudendorf ein neues Baugebiet auszuweisen und eine Fläche zu überplanen.

Ebenso sprach man sich dafür aus, den Bauhof mit einem Glasfaseranschluss auszurüsten und einen Förderantrag zu stellen. Die Maßnahme kommt auf rund 28 000 Euro, wovon die Gemeinde zehn Prozent an Eigenanteil zu tragen hat. gg