Toto-Pokal-Finale ER/PEG

Kreisliga gegen Bezirksliga lautete die Zusammensetzung für das Endspiel im Toto-Pokal-Finale im Spielkreis Erlangen/Pegnitzgrund. Den "Pumas" ist nach der feststehenden Meisterschaft in der Kreisliga 1 aber ein weiterer großer Erfolg in der laufenden Saison verwehrt geblieben - mit 5:1 behielt die "Spieli" die Oberhand.

1. FC Herzogenaurach - SpVgg Erlangen 1:5
Erst vier Minuten waren rum, da setzte Christian Merkel einen hübschen Lupfer an und traf zum 1:0 für den Gast. Die "Pumas" ließen sich aber nicht beirren, spielten über die gesamte Dauer konsequent auf Konter - und wurden schnell mit dem Ausgleich durch Eric Stübing (15.) belohnt. Trotzdem: Spielerisch hatte Erlangen mehr zu bieten. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich besorgte Sandro d'Antona wieder die SpVgg-Führung.
Und als Dennis Zyder auf 3:1 erhöhte (27.), schien das Pendel endgültig in Richtung Erlangen auszuschlagen.

Auch nach dem Seitenwechsel hatte man nicht den Eindruck, als würde Herzogenaurach die Partie noch drehen können. Die SpVgg spielte routiniert weiter und baute die "Pumas" nicht mit eigenen Fehlern auf. So war es dann auch nur logisch und gerecht, dass nicht etwa der Anschlusstreffer fiel, sondern die SpVgg endgültig den Sack zumachte: Ein 25-Meter-Schuss von Diederichs flog erst an den Pfosten, von dort aber noch ins Netz - 4:1 (71.). Ein sehenswerter Pankey-Schlenzer zum 5:1 (85.) beendete das Spiel.



Landesliga-Relegation

Der SV Buckenhofen ist beim ersten von vier Schritten zum Landesliga-Erhalt ein wenig ins Stolpern geraten: Im Hinspiel bei Bezirksligist TuS Feuchtwangen setzte es für den SVB eine 1:2-Niederlage. Womöglich ist das erzielte Auswärts-Tor aber noch Gold wert. Zeigen wird sich das am Sonntag um 16 Uhr, dann steigt beim SV Buckenhofen das Rückspiel.

TuS Feuchtwangen - SV Buckenhofen 1:2
Warum der TuS mit 90 erzielten Toren in der Bezirksliga Mittelfranken 2 auf dem zweiten Platz rangiert, zeigte er von Beginn an: Feuchtwangen gefiel mit Kombinationen, taktierte gar nicht lange, sondern feuerte in der Anfangsviertelstunde aus allen Rohren. Dann nahm der Elan kurzzeitig ab, bei einer unübersichtlichen Szene im Strafraum stand Valeri goldrichtig und stocherte den Ball zum 1:0 für Buckenhofen über die Linie (21.). Eine etwas glückliche Führung zu diesem Zeitpunkt, und je weiter das Spiel voranschritt, desto mehr bestätigte sich dieser Eindruck. Mit dem erzielten Auswärtstor ließ es Buckenhofen etwas ruhiger angehen, wohl verständlich. Feuchtwangen mit dem Rückstand nicht, auch logisch. Der Bezirksligist machte und probierte, war aber lange Zeit ohne Glück im Abschluss. Etwa in der 60. Minute, als ein Biegler-Schuss von der Linie geklärt wurde. Aber irgendwann war das SVB-Glück aufgebraucht, sechs Minuten nach Bieglers Großchance machte es der TuSler besser, ein Kopfball segelte über Singer hinweg zum Ausgleich in die Maschen (66.). Feuchtwangen wollte nun mehr und bekam es auch: Wieder eine Ecke, wieder ein Kopfball, aber diesmal von Beck - und es stand 2:1 (70.).
Ins Wanken gerieten die Gastgeber aber noch einmal in den Schlussminuten: Nachdem Schaller mit Gelb-Rot zum Duschen musste (86.), bot sich Buckenhofen eine allerletzte Chance, Schwab setzte aber den Kopfball über den Balken (90.).



Kreisliga 2 ER/PEG

Für die DJK Weingarts bedeutet die 0:1-Heimpleite gegen den FC Ottensoos einen herben Rückschlag im Aufstiegskampf der Kreisliga 2 ER/PEG. Statt bis auf einen Punkt an den SC Rupprechtstegen (2.) heranzurücken, bleibt Weingarts nun Vierter - mit eben vier Zählern Rückstand und noch zwei zu absolvierenden Spielen.

DJK Weingarts - FC Ottensoos 0:1
Unglücklich ist die Niederlage ohne Zweifel. Weingarts hatte mehr von der Partie, auch zahlenmäßig mehr Chancen. Aber der DJK war auch die Nervosität anzumerken. Es stand ja eine Menge auf dem Spiel. Ottensoos, für das es um nichts mehr ging, trumpfte unbekümmert auf. Das Tor des Tages gelang schließlich Dominik Unger (61.). "Glücklich ist der Sieg schon etwas. Wer aber seine Chancen nicht nutzt, darf sich auch nicht beschweren", sagte Gäste-Spielleiter Abi Karger, der sich dankenswerter Weise als Berichterstatter zur Verfügung gestellt hatte. Aus Weingarts war trotz zahlreicher Kontaktversuche an den unterschiedlichsten Stellen rein gar nichts zu erfahren. tsc