Das Gymnasium Fränkische Schweiz und die Realschule haben mit drei Mannschaften am San-Marino-Cup teilgenommen. Bei dem internationalen Fußball-Turnier trafen die Ebermannstadter unter anderem auf Teams aus dem Libanon und den USA. "Mit den Südafrikanern haben unsere Jungs sogar Trikots getauscht und diese stolz in der Schule getragen", berichtet Sportlehrer Tobias Beckenbach nach der Rückkehr vom Ausflug in die italienische Enklave 200 Kilometer südlich von Venedig.

"Die Spiele fanden heuer aber nicht in San Marino, sondern im 20 Kilometer entfernten Riccione direkt ander Adria statt", erzählt Beckenbach. In acht Stadien traten 80 Mannschaften aus allen fünf Kontinenten gegeneinander an. Das GFS war mit einer männlichen U15 sowie je einer U17 am Start. Inklusive Betreuer machten sich 66 Ebser auf den Weg.

"Im Vergleich etwa mit den US-Teams sind wir chancenlos, denn die trainieren in ihren Akademien drei Mal pro Woche zusammen und nehmen häufiger an solchen Turnieren teil. Wir haben aber gut dagegengehalten und teilweise unglücklich verloren", sagt der Lehrer. Am weitesten kamen die jüngsten Ebser: Als Gruppensieger zogen sie ins Finale ein, in dem sie einer Elf aus Kanada allerdings deutlich unterlagen.

Zwar gingen die Gymnasiasten das Turnier nach elfeinhalb Stunden Busfahrt ehrgeizig an, doch neben dem Sportlichen zählte auch die Völkerverständigung. "Es geht darum, die Schulgemeinschaft klassenübergreifend zu stärken und internationale Freundschaften zu schließen", sagt Beckenbach, der zudem von zwei Betreuern des Partnervereins TSV Ebermannstadt unterstützt wurde.