2020 wäre eigentlich ihr Jahr gewesen: Das der Gemeinde Weilersbach, die am 1. Juli

50 Jahre alt wurde. Doch die große Feier mit Gemeindebürgern, für die bereits die Planungen auf Hochtouren liefen, fiel wegen Corona ins Wasser. Aber gänzlich wollte man dieses Jubiläum wegen der aktuellen Situation nicht untergehen lassen. Deshalb fand ein Gedenkgottesdienst "50 Jahre Großgemeinde Weilersbach" in St. Anna statt - trotz corona-bedingter Vorschriften und Abstandsregeln in einem würdigen und feierlichen Rahmen mit den Fahnenabordnungen aller Ortsvereine aus Weilersbach und Reifenberg sowie einer musikalischen Einlage mit dem Trompetenduo Alexander Krause und Benedikt Seiler. Die Eucharistiefeier hielt Pfarrer Oliver Schütz. An dem Jubiläumsgottesdienst nahmen auch die drei ehemaligen Bürgermeister Adam Martin, Anton Dennerlein und Gerhard Amon teilg, die gemeinsam die Fürbitten vortrugen. "Wir wollten es nicht versäumen, einen Gedenkgottesdienst zu diesem besonderen Jubiläum abzuhalten", sagte Bürgermeister Marco Friepes (CSU/AB) in seinem Grußwort. Die Intention für diesen Gottesdienst sei für alle lebenden und verstorbenen ehrenamtlich Tätigen, Mitarbeiter, Gemeinderäte und Bürgermeister. Denn sie alle hätten in einem großen Maße dazu beigetragen, Weilersbach zu einem wunderbaren Ort zu entwickeln. Ein besonderes Gedenken gelte an diesem Tag vor allem den Gründern und ehemaligen Gemeinderäten der Gesamtgemeinde, besonders dem damaligen ersten Bürgermeister der Großgemeinde, Georg Amon ("Lie-Schorsch"). Aber auch jedem Einzelnen in Weilersbach und Reifenberg solle dieses Gedenken gelten, der sich um die Gemeinde Weilersbach verdient gemacht habe. Am Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Schütz allen Gemeindevertretern und Bürgern für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. "Es ist nicht überall selbstverständlich, dass politische und kirchliche Gemeinden so gut kooperieren, wie dies in der Gemeinde Weilersbach der Fall ist", betonte er anerkennend. Mit den Worten "An Gottes Segen ist alles gelegen" und der Hoffnung auf eine weltliche Feier im Jahr 2021 entließ er die Gläubigen.