Nachdem eine tote Frau in einem Höchstädter Wohnhaus gefunden worden war, wurde ihr Sohn inzwischen dem Ermittlungsrichter vorgeführt. So geht es weiter.
In Höchstadt an der Aisch hat die Polizei am Montagabend (5. Januar 2026) die Leiche einer 69-Jährigen in einem Wohnhaus gefunden. "Zum jetzigen Stand der Ermittlungen wird von einer Beziehungstat ausgegangen", hieß es. Ein 44-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen. Bei dem Mann handele es sich um den Sohn der Frau.
Er wurde inzwischen dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Unterbringungsbefehl in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet hat. So berichtet es eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth am Mittwoch (7. Januar 2025) auf Nachfrage von inFranken.de.
Update vom 07.01.2026: Tatverdächtiger Sohn in Psychiatrie - Staatsanwältin schildert weiteres Vorgehen
Aus einem ursprünglichen Haftantrag wurde ein Unterbringungsbefehl: Da momentan Zweifel an der Schuldfähigkeit des 44-Jährigen vorlägen, sei der Mann nicht in Untersuchungshaft gekommen, so die Staatsanwältin. Wenn die Ermittlungen abgeschlossen seien, werde weiter über den Verbleib des Mannes entschieden und ein Gerichtsprozess durchgeführt. "Dann wird Anklage erhoben oder die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt", erklärt die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth unserer Redaktion.
Ursprungsmeldung vom 06.01.2026: Polizei findet Frau tot in Höchstadt – Sohn als Tatverdächtiger festgenommen
Gegen 19.30 Uhr verständigte eine Frau laut Polizeibericht den Notruf. Als die Beamten anrückten, fanden sie in dem Haus in der Straße "An der Lehmgrube" die tote Frau vor. Die Beamten teilen mit: "Der Spurenlage zufolge handelte es sich um ein Tötungsdelikt zum Nachteil der 69-Jährigen."
Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen durch. Im weiteren Verlauf kamen Beamte der Kriminalpolizei Erlangen zur Spurensicherung hinzu. In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth habe nun die Mordkommission der Erlanger Kriminalpolizei die weitere Sachbearbeitung übernommen. Im Zentrum stehen dabei die Hintergründe der Tat sowie deren genauer Ablauf. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird der 44-Jährige dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.