Einen weiteren Schritt in Richtung neuer Betreuungsplätze für Kinder tat der Ferienausschuss der Stadt bei seiner Sitzung am Montag. So sollen am Lienhard-Fuchs-Kindergarten zwei neue Gruppenräume angebaut werden. "Wir haben nochmals Bedarf", meinte dazu Bürgermeister Marco Steiner (FW). Vorgestellt wurde die neuerliche Planung durch das Architektenbüro Wutke & Hanisch. Die ursprüngliche Lösung mit einem Kostenaufwand von 990000 Euro musste überarbeitet werden, da weitere Anregungen eingearbeitet werden mussten. So ergaben sich nunmehr Kosten von 1,184 Millionen Euro. Da allerdings eine Förderzusage der Regierung von Oberfranken in Höhe von 770 000 Euro vorliegt, die auf die ursprüngliche Bausumme bezogen ist, soll, so Steiner, versucht werden, erhöhte Fördermittel zu erhalten. Den Anbau von zwei Gruppenräumen sollen unter anderem ein Bistro, ein Freispielbereich, Ruheräume und eine Bücherei ergänzen. Auch ein frostsicherer Unterbau wird die Kosten erhöhen. Die Erweiterung der Kindertagesstätte wurde vom Gremium zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach der dreimonatigen Genehmigungsphase ist nach der Ausschreibung der Baubeginn für Mitte Oktober bei einer zwölfmonatigen Bauzeit vorgesehen.

Wohnanlage für "Betreutes Wohnen" genehmigt

Eine private Baumaßnahme haben die Stadträte genehmigt. Geplant ist auf dem ehemaligen Gelände des Rewe-Marktes in Mönchröden im Bereich Brückenstraße/Schafsteg eine Wohnanlage für "Betreutes Wohnen". Die Investoren erläuterten das Vorhaben. Beschlossen wurde deshalb, den dortigen Flächennutzungsplan anzupassen und gleichzeitig einen Bebauungsplan aufzustellen.

Im Rahmen der Bauleitplanung erfolgten weitere Beschlüsse, die Bauamtsleiter Günter Benning erläuterte. Nach Abwägung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange wurde in verschiedenen Teilbereichen der Stadt per Feststellungsbeschluss der Flächennutzungsplan geändert. Zwei Satzungsbeschlüsse erfolgten für die Änderung des Bebauungsplanes "Oeslau West Sport- und Freizeitgelände" und für den Bebauungsplan "Spitzacker/Mönchsleite Gemarkung Rothenhof".

Die Jahresrechnung in Höhe von 36,8 Millionen Euro konnte festgestellt und der Verwaltung und dem Bürgermeister Entlastung erteilt werden. Ebenso wurden Haushaltsüberschreitungen 2019 genehmigt, da sie sich in Grenzen hielten. Beim Abschluss des Haushaltsjahres 2019 erinnerte Steiner insbesondere an den erfolgten Schuldenabbau.

Corona-Gremium Ferienausschuss

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben viele Kommunen einen Ferienausschuss eingerichtet. Dieses Gremium behandelt unaufschiebbare Tagesordnungspunkte, die noch vor Übergabe der Amtsgeschäfte am 1. Mai zu entscheiden sind. Durch eine verringerte Anzahl der Personen in diesem Gremium kann der gebotene Sicherheitsabstand eingehalten werden. Quelle: pnp.de