"Über 6000 ehrenamtliche Einsatzstunden müssen erst einmal freiwillig geleistet werden", kommentierte Bürgermeister Michael Keilich (CSU) die zur Hauptversammlung vorgelegte erfreuliche Leistungsbilanz der BRK-Bereitschaft. Unter Berücksichtigung von Sanitätern, Feuerwehr und Helfern vor Ort könne Sonnefeld als "Rettungszentrum im östlichen Landkreis" bezeichnet werden. Als lobenswert bezeichnete er die Jugendarbeit der Bereitschaft unter der Führung von Manuela Lech.

52 Mitglieder - 38 davon im aktiven Einsatz - sowie 17 Helfer der Jugend hat die Bereitschaft, sagte der kommissarische Bereitschaftsleiter Heiko Lech in seinem Bericht, der mit Bildern von Dominik Schneider unterlegt war. Es gab Alarmierungen wegen eines Bombenfunds in Bad Rodach, Bränden auf Bauernhöfen in Trübenbach und in Sonnefeld, es gab Einsätze bei sportlichen Veranstaltungen und bei der Essensausgabe für Flüchtlinge in Coburg.
Die Kirchweihübung in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr wurde von einem Ernstfall vorzeitig beendet.


Blutspenden künftig in der Domänenhalle

Bei fünf Blutspendeterminen wurden mit Unterstützung des Marienvereins in der Schulturnhalle 532 Konserven gewonnen und weitergeleitet, berichtete Heiko Metzner. Künftig wird die neue Domänenhalle zum Treffpunkt freiwilliger Spender. Die auf 6160 Stunden summierte Leistungsbilanz wird von Helfer-vor-Ort-Einsätzen (2000), Sanitätsdiensten (1500) sowie Aus- und Fortbildung (900) angeführt. Für den BRK-Kreisverband würdigten Daniel Völler und Lilia Agapkin (Stockheim) Engagement und Einsatzfreude zum Wohl der Bevölkerung.

Beide hoben die immer stärker erforderliche Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen über Kirchturmgrenzen hinweg hervor. Als "nicht alltäglich" stuften sie die fachliche Unterstützung durch gleich vier Bereitschaftsärzte ein.