Eine erfreuliche Nachricht kam am Donnerstag von Kämmerer Michael Heß. "Die VG ist schuldenfrei," sagte er bei der Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft Grub am Forst, die im Bürgerhaus Niederfüllbach stattfand. Das Gremium nahm den Rechenschaftsbericht und den Bericht über die örtliche Rechnungsprüfung für die Haushaltsjahre 2015 und 2016 zur Kenntnis. Der buchmäßige Kassenbestand beträgt demnach 10.840 Euro.

Neben dem Haushalt befassten sich die VG-Mitglieder mit der Nutzung des Pausenhofes der Grundschule in Grub am Forst als Parkplatz. Einstimmung beschlossen die Mitglieder, dass künftig in Absprache mit der Schulleitung und dem Hausmeister an schulfreien Tagen im Rahmen von Veranstaltungen Autos dort parken dürfen. "Wenn kein Unterricht ist und damit keine Gefahr für die Kinder besteht, spricht nichts dagegen",sagte beispielsweise Marita Pollex-Claus (CSU). Beispielsweise sollen Besucher und Teilnehmer der Geflügelschau, die Wanderfreunde oder die Sänger ihre Autos während der Veranstaltung auf dem Pausenhof abstellen dürfen. Wichtig war es den Räten, dass dies mit der Schulleitung abgesprochen werde. Es soll sichergestellt sein, dass keine schulischen Veranstaltungen stattfinden. Das bedeutet, dass während der Schulweihnachtsfeier der Pausenhof für Autos tabu ist.


Kaputter Motor

Die VG hat beschlossen, zwei neue Fahrzeuge werbefinanziert zu beschaffen. Vorrangig soll ein Jugendbus beworben werden, nach Möglichkeit als "Benziner". Außerdem soll ein kleineres Elektroauto angeschafft werden. Wie der VG-Vorsitzende und Bürgermeister der Gemeinde Grub am Forst, Jürgen Wittmann (GfG), informierte, hat der bisherige Jugendbus seinen Geist aufgegeben. "Der Jugendpfleger ist im Moment ohne Fahrzeug", wies er auf die Dringlichkeit hin. Zwar sei der Bus erst sieben Jahre alt und habe gerade mal 70.000 Kilometer auf dem Tacho, dennoch sei nach Auskunft der Werkstatt der Motor kaputt.

Der Vertrag des Mitteilungsblattes läuft zum Jahresende aus. Wie Michael Heß mitteilte, würden sich bei einer Vertragsverlägerung die Kosten des Blattes bei zehn Seiten von 3,30 Euro auf 3,40 Euro bei gleicher Bezugsmenge erhöhen. Bei neun Seiten könnte man den jetzigen Preis halten. Wie der Kämmerer weiter ausführte, stehen Kosten von circa 33.000 Euro Einnahmen in Höhe von rund 27.000 Euro gegenüber. Volker Gahn legte zur Ansicht das Mitteilungsblatt der Stadt Rödental vor. "Es erscheint alle 14 Tage, das würde für uns auch reichen", sagte Gahn dazu. Außerdem sei das Rödentaler Blatt sehr schön gestaltet, und Gemeinderatsbeschlüsse seien darin nachzulesen. Nun sollen Angebote eingeholt werden. Das Rödentaler Mitteilungsblatt ist dabei das Vorbild.

Auf Vorschlag von Stefan Rose treten die beiden Bürgermeister der VG, Martin Rauscher (ÜWN), Niederfüllbach, und Jürgen Wittmann, mit dem Schulbusunternehmen in Kontakt. Die Busroute der Schülerbeförderung soll demnach überdacht und eventuell optimiert werden. Rose wollte weiterhin wissen, ob bei der Zusammenarbeit in der VG ähnlich wie bei einer interkommunalen Zusammenarbeit Fördergelder abgerufen werden könnten. Dies verneinte Kämmerer Michael Heß. "Wo es geht, haben wir die Förderung abgeschöpft. Für eine Verwaltungsgemeinschaft gibt es keine extra Förderung."