Was für viele als "Abfall" gilt, wurde für die Mitglieder des Repair-Cafés zu "Rohstoffen". Bei ihrem zweiten Treffen Ende Juni wurden unter dem Topos "Fahrradreparieren und Upcycling" nicht nur die eigenen Fahrräder repariert, sondern auch viel Nützliches gebastelt. So wurden im Gemeinschaftsraum der Villa Kunigunde beispielsweise Geldbeutel verschiedener Größen und Designs aus Tetrapaks geschaffen. Aus alten Fußbällen wurden Sportbeutel, aus Kronkorken, Weinkorken und Fahrradkettengliedern entstanden Brettspiele. Auch Dias, Fahrradschläuche oder Schokoladenverpackungen fanden hier Verwendung.

Diese kreativen Menschen (derzeit 25 bis 30) haben ganz unterschiedliche Interessen und Fähigkeiten, Studenten wie Verwaltungsangestellte finden sich gleichermaßen zusammen.

"Die Fähigkeiten sind je nach Person ganz unterschiedlich.