Der Strullendorfer Veranstaltungskalender wollte es so, dass Karl Berberich, längst eine "Institution" was die Orchester und Kapellen aus dem "Zeegenbachtal" betrifft, die meisten Hände schütteln musste. Der musikalische Leiter konnte bei dieser "Outdoor-Veranstaltung" seinen 65. Geburtstag feiern und bekam natürlich auch das verdiente Geburtstagsständchen, ehe die Gratulationscour - angeführt vom ersten Bürgermeister Andreas Schwarz - ihren Lauf nahm.

Doch es waren nicht nur die zahlreichen musikalischen Einlagen, die für gute Stimmung sorgten, sondern auch das breite Angebot der Marktstände und die kulinarischen Offerten in vielen Höfen. "Renner des Tages" war - wie schon in den letzten Jahren - das "Schwein vom Spieß" im Nüßlein-Hof, der von den Landwirten bewirtschaft wird. Wer es lieber orientalisch (Fleischspieße mit Couscous) mochte, auch überhaupt kein Problem. Zurück zum Fränkischen: Die "Ausgezogenen" im Schwarzmann-Hof gingen weg wie die berühmten "heißen Semmeln".

Apropos Schwarzmann-Hof: Hier wurde auch - initiiert vom Obst- und Gartenbau-Verein - der Strullendorfer "Kürbiskönig" gekürt. Dieser ist heuer weiblich, neun Jahre alt und heißt Marie Schierle. Ausgestattet mit der Urkunde wurde sie samt dem 47 Kilo-Sieges-Objekt vom Papa mit der Schubkarre heimgekarrt.
Ein Novum am Strullendorfer Herbstmarkt war "Rudi´s Skulpturengarten". Die Kunstschaffenden der "Künstlerkolonie am Weizenfeld" stellten ihre neuesten Werke aus, aber auch Highlights aus den letzten Jahren, so die Botero-"Blunzn".

Mit dem Einbruch der Dunkelheit lehrte sich zwar die Lindenallee mit ihren herrlichen Herbstfarben, die Gäste aus Nah und Fern zogen sich dann in die geöffneten (Bauern)-Höfe zurück. Gerade dies ist das "gewisse Extra" der Strullendorfer Veranstaltung.