"Menschen oder Tiere kamen Gott sei Dank nicht zu Schaden", sagt Christoph Krombholz, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Mistendorf, auf Anfrage. Auch Sachschaden habe es keinen gegeben.

Über die Ursache könne man zum jetzigen Zeitpunkt nur mutmaßen: "Die erste Theorie ist eine starke Windböe, die sich aufgrund einer Mittagsthermik am Kirchenplatz gebildet hat. Zudem könnte der Baum bereits beim Fällen einen Strukturschaden erlitten haben", erläutert der Feuerwehrmann.

Eine andere Theorie besage, dass die bereits geschwächte Struktur durch Vibrationen, entstanden durch die Blaskapelle, das Klatschen der Festbesucher oder den Einsatz der Teufelsgeigen im 500 Meter entfernten Festzelt, noch einmal schwereren Schaden genommen hat.

Dies hätte laut dem Kommandanten ebenfalls dazu führen können, dass der Gipfel die Mistendorfer Kerwa leider nicht unbeschadet überstanden hat.

Trotzdem: Die Mistendorfer feierten ihre Kirchweih indes unbeirrt weiter. Der Baum wurde laut Christoph Krombholz allerdings in diesem Jahr etwas früher wieder eingelegt.