Ein Schwerpunkt ist die Erzeugung von Brotgetreide alter Sorten, das auf dem Hof vermahlen und in der hofeigenen Backstube vorwiegend zu Brot verarbeitet wird. Der Rest dient als Futtergetreide für das Vogelsberger Rotvieh, das als Mutterkuhherde auf der Weide steht, beziehungsweise im Winter in großen Kaltställen gehalten wird. Neben dieser alten Rinderrasse hält Weber eine Herde von Rhönschafen.

Das Fleisch wird auf dem Hof direkt vermarktet oder
über eine ortsansässige Metzgerei an ein großes Hotel geliefert. Auch die hofeigenen Rotwildrudel werden so genutzt.

Boden weniger fruchtbar

Engagiert und überzeugend berichtete Weber von seinen Überlegungen zur Umstellung des elterlichen Betriebes, wobei besonders die nachlassende Bodenfruchtbarkeit ausschlaggebend gewesen sei. Die über 70 Zuhörer konnten sich anschließend im Hofladen und bei Kaffee und Kuchen von der Qualität der Bioprodukte überzeugen.