Die Marktgemeinde ist um eine Attraktion reicher. Das Saaleufer an der alten Saalebrücke wurde aufwendig neu gestaltet und ist seit wenigen Wochen ganz abgeschlossen. Jetzt ist es ein Ort für Jung und Alt, der zum Verweilen, Entspannen und Baden einlädt.

Natürlich tummeln sich zu dieser Jahreszeit auf dem Gelände mehr Enten und Gänse als Badegäste. Aber das wird sich in der nächsten Saison sicher ändern. Schon im vergangen Sommer wurde dieser Uferabschnitt, obwohl es sich noch in der Gestaltungsphase befand, sehr gut angenommen.

So gibt es Tische mit Bänken, um ein Picknick am Saaleufer zu genießen. Die weitläufige Wiese entlang des Flusses kann für Liegeplätze genutzt werden, wahlweise mit Schatten unter den Bäumen. Eine Anlegestelle für Kanus ist hier zu finden genauso wie ein Kiesstrand mit zahlreichen Natursteinen als Sitzgelegenheiten. Weil die Saale an dieser Stelle teilweise sehr flach ist, können auch Familien mit Kindern diese gut zum Baden nutzen. Das Tretbecken wird mit Saalewasser beflutet und bereichert ebenfalls das Areal. Durch das neu angelegt Ufergelände führt ein Kiesweg, der zum Flanieren einlädt und an dem es viele Sitzbänke gibt - sogar eine Doppel-Liegebank mit Ausblick auf die Saale.

Kleines Naherholungsgebiet

"Dieses Areal hier ist wie ein kleines Naherholungsgebiet. Hier kann man bei den entsprechenden Temperaturen baden, sich mit Freunden treffen oder einfach nur die Seele baumeln lassen", freut sich Bürgermeister Peter Bergel über die gelungene Umsetzung des Saaleufers, wozu der Startschuss bereits in der letzten Wahlperiode gegeben wurde. "Mit dieser Anlage erfährt die Marktgemeinde eine Aufwertung", ist sich das Gemeindeoberhaupt sicher.

Zum Kosten- und Zeitrahmen bemerkt der Bürgermeister: "Durch die erheblichen Bauverzögerungen und Mehrkosten am Tretbecken, die noch ein juristisches Nachspiel haben, hat sich die Baumaßnahme auf circa 435 000 Euro verteuert."

Für das neu gestaltete Saaleufer wünscht sich Bürgermeister Peter Bergel:, "dass es so gepflegt und sauber bleibt, wie es momentan ist, damit sich hier jeder wohlfühlen kann." Hier erwähnt er extra die Mitarbeiter des Bauhofs lobend, die den Rasen kurz halten, die Sitzbänke demnächst einwintern und im Frühjahr wieder aufstellen und die immer ein Auge auf diesen gelungenen, neuen Bereich der Marktgemeinde haben.