Die Sanierung der Ortsdurchfahrt braucht Zeit Ehrenamtliche Leistungen ernten viel Lob und Anerkennung Gerd Schaar Schwärzelbach

Im Sportheim trafen sich die Schwärzelbacher zu ihrer Bürgerversammlung am Freitag. Dem herzlichen Dank des stellvertretenden der Bürgermeisters Roland Brönner an die vielen freiwilligen Helfer schloss sich der erste Bürgermeister Jürgen Karle nahtlos an. Genannt wurden stellvertretend für alle Helfer mit dem "Superengagement" die Wandergruppe, die Hobbygärtner und die Senioren. Die erfolgreichen Spuren dieser ehrenamtlichen Arbeiten könnten sich sehen lassen: zum Beispiel der Kohlenmeiler, der Kircheneingang, der Friedhof und etliche Maßnahmen zur Dorfverschönerung.

"Wann wird die Ortsdurchfahrt saniert?", wollte Kreisrätin Paula Vogler (CSU) wissen und wies dabei auf die Beachtung von Antragsterminen hin. Das sei eine Staatsstraße, über die das Straßenbauamt Schweinfurt verfüge, antwortete Karle. Frühestens im Jahr 2020 tue sich da etwas. Außerdem sei darauf zu achten, dass eine Kopplung mit Maßnahmen zur Dorferneuerung existiere. Wegen der Terminlage und der Fördergelder. "Sonst wird es noch länger dauern und teurer werden", sagte Karle. Den Vorschlag eines Anwohners, jetzt Tempo 30 in der Schwärzelbacher Ortsdurchfahrt anzuordnen, winkte Karle ab: "Darüber hat nicht die Gemeinde sondern das Straßenbauamt zu entscheiden". Der schlechte Zustand dieser Straße zwinge ohnehin zum Langsamfahren.

Die Anwohner interessierten sich weiterhin für eine Problemlösung zur Entwässerung der Karl-Hereth-Straße, für die elektrische Steuerung der mitunter auch tagsüber brennenden Straßenlampen, für die Friedhofsordnung - inklusive Urnenbestattung und für die KFZ-Stellplätze am Lindenplatz. Sie wünschten sich die Reaktivierung der ehemaligen Bushaltestelle zwischen Schwärzelbach und Neuwirtshaus. In den kritischen Blickwinkel gerieten jene Radfahrer, die sich den Aussichtshügel "Binsrain" am Brennerweg zum Übungsziel auserkoren hatten. In den positiven Fokus gerieten Projekte wie die geplante E-Tankstelle und Ferienwohnungen.

Karle berichtete vom Abschluss der Arbeiten rund um den Bauhof, der im Gewerbegebiet Limpelbach ein neues Domizil erhielt. Die Einwohnerzahl von Schwärzelbach betrage 577, davon 532 mit Hauptwohnsitz. "Den Kindergarten St. Mauritius besuchen derzeit 21 Kinder und neun Krippenkinder", sagte Karle. Dem ansässigen Obst- und Gartenbauverein drücke er seine Daumen. Denn Nachfolger für den abtretenden Vorstand seien noch nicht in Sicht. Im kommenden März werde gewählt.