Viele Menschen in Deutschland interessieren sich für ETFs und private Altersvorsorge. Experten erklären, wie die Geldanlage mit börsengehandelten Fonds funktioniert und welche Chancen und Risiken es gibt.
Die Formel „Arbeiten gehen, einzahlen, im Ruhestand zurücklehnen“ ist ins Wanken geraten. Demografische Entwicklung, wachsende Rentenlücke oder Inflation befeuern Diskussionen, wie private Vorsorge künftig aussehen kann oder soll. Das geplante Altersvorsorgedepot der Bundesregierung soll Bürgern den Zugang zum Kapitalmarkt erleichtern. Damit rückt eine Anlageform stärker in den Fokus, die am Finanzmarkt seit Jahren an Bedeutung gewinnt: der ETF. Doch was ist das?
Rentenlücke & Inflation: So wichtig sind ETFs für die Altersvorsorge
Banken werben offensiv für ETF-Sparpläne, Verbraucherzentralen registrieren wachsendes Informationsinteresse und auch im privaten Umfeld wird die Geldanlage am Kapitalmarkt häufiger thematisiert. „Das 2027 kommende Altersvorsorgedepot und die geplante Frühstart-Rente können zusätzlich für einen gewissen Schub sorgen“, erklärt Dr. Gerrit Fey, Chefvolkswirt des Deutschen Aktieninstituts.
Der Zugang zu ETFs – ausgeschrieben „Exchange Traded Funds“, also börsengehandelten Indexfonds - erscheint dabei vergleichsweise niederschwellig: Viele ETF-Sparpläne lassen sich inzwischen rein digital eröffnen und bereits mit kleinen monatlichen Beträgen besparen.
Gleichzeitig beschreiben viele Experten ETFs als relativ simple und langfristig orientierte Anlageform. „Kapitalmärkte sind kurzfristig unberechenbar, langfristig aber robust“, ordnet Daniel Kanzler ein, Head of Investment beim Vermögensverwalter Gerd-Kommer-Invest ein.
Grundlegende Fragen zu ETFs
Gleichzeitig wirft das Thema aber viele grundlegende Fragen auf: Wie sind ETFs aufgebaut und wie funktionieren sie genau? Welche Risiken gehören dazu? Welche Rolle spielen Kosten? Und welche Strategien und Portfolio-Ansätze werden diskutiert?
Diesen Fragen widmet sich eine Serie der Mediengruppe Bayern – als rein informative Übersicht und ausdrücklich ohne Anlageberatung.
Die Schwerpunkte im Überblick: