So kann der Schlaf in drei verschiedene Phasen eingeteilt werden: In der Leichtschlafphase, verlangsamt sich unser Herzschlag, der Körper entspannt sich und wir finden Ruhe. In der darauf folgenden Tiefschlafphase erholt sich Körper und Geist am besten. In diesen beiden Phasen ist unser Gehirn relativ inaktiv und ruht sich aus.
Das ändert sich jedoch in der Traumschlafphase, auch Rapid-Eye-Movement-Phase genannt. Hier ist das Nervensystem und das Gehirn besonders aktiv und verarbeitet den vergangenen Tag. Diese Phase macht knapp 20 % der Zeit aus.
Schlechter Schlaf durch Alkohol, Koffein und das Smartphone
Wenn wir also regelmäßig zwischen den Phasen wechseln, träumen und entspannen, und das über sieben bis acht Stunden hinweg, sollten wir richtig erholt aufwachen. Leider ist das nicht immer so einfach, denn Stress, falsche Ernährung und andere Faktoren können ebenfalls negative Einflüsse haben. Alkohol, Koffein und das Smartphone sind hier besonders zu nennen.
Alkohol ist für viele eine Einschlafhilfe, jedoch auch nur das: Man schläft zwar schneller und früher ein, da der Alkohol Stress löst, allerdings fällt man erst später in die wichtige Tiefschlafphase. Manche Experten behaupten sogar, dass man bereits mit nur geringen Mengen Alkohol überhaupt nicht in diese wichtige Erholungsphase kommt.
Tagsüber einen Kaffee zu trinken ist bei Müdigkeit und viel Anstrengung eine besondere Hilfe. Allerdings sollte man genau abpassen, bis wann man das koffeinhaltige Getränk zu sich nimmt. Koffein hat eine Halbwertszeit von 2,5 bis 4,5 Stunden - trinkt man also am Nachmittag oder Abend noch einen Kaffee ist Nacht immer noch Koffein im Blut, dass am erholsamen Schlaf hindert.
Smartphone ist Schlaf-Killer
Ein relativ neuer Aspekt, der negative Einflüsse auf die Schlafqualität haben kann, ist das Licht des Smartphones. Denn schauen wir kurz vor dem Einschlafen noch auf den Bildschirm setzen wir unsere Augen blauem Licht aus, welches die Produktion des Hormons Melatonin hemmt. Dieses Hormon ist für die Steuerung es Tag-Nacht-Rhythmus zuständig, weshalb sich auch hier die Tiefschlafphase verringern kann.
Wie man sieht gibt es eine besonders große Vielzahl an Einflüssen, die für guten oder schlechten Schlaf sorgen können. Schlafexperten raten dazu einfach verschiedene Herangehensweisen und unterschiedliche Schlafdauer auszuprobieren. So kann jeder seine individuelle Schlafgewohnheit finden.
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