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Versteckte Kalorienbomben: 7 Lebensmittel, die das Abnehmen verhindern

Manche Lebensmittel sind echte Kalorienbomben, obwohl man es zunächst nicht vermutet. Auf den ersten Blick scheinen sie gesund zu sein - doch in Wahrheit sind sie richtige Dickmacher. Die Folge: Erfolgreich abnehmen funktioniert erst dann, wenn Sie auf bestimmte Lebensmittel verzichten. Alle Informationen finden Sie bei inFranken.de.
Lebensmittel als versteckte Kalorienbomben
Sie wollen effektiv abnehmen? Dann sollten Sie auf gewisse Lebensmittel verzichten. Archivfoto: Chris Radburn/dpa/PA Wire

Vorsicht vor Kalorienfallen: Zum Abnehmen sollten Sie bestimmte Lebensmittel von Ihrem Speiseplan streichen. Bei genauerem Hinsehen entpuppen sich einige Nahrungsmittel, die einen guten Ruf genießen, als wahre Dickmacher. Dabei ist es gerade während der Corona-Einschränkungen wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Wenn Sie mit einer Diät abnehmen wollen, aber trotzdem nicht an Gewicht verlieren, stehen die Chancen gut, dass Sie eines oder mehrere der folgenden Lebensmittel zu sich nehmen.

Generell gilt: Industriell verarbeitete und haltbar gemachte Produkte weisen bei einem genaueren Blick auf die Nährwertangaben oft einen hohen Fett- oder Zuckergehalt auf. Denn  den meisten industriell aufbereiteten Lebensmitteln werden Zucker oder andere Geschmacksträger hinzugefügt, was zu einer hohen Kalorienzahl führt. Hier gilt der Grundsatz: Selbstgemacht ist immer am besten!

Kalorienbomben: Folgende Lebensmittel sind heimliche Dickmacher

Im Folgenden haben wir eine Übersicht der Lebensmittel für Sie zusammengestellt, die deutlich mehr Kalorien haben, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Davon sollten Sie nicht zu viel essen, schon gar nicht, wenn Sie Diät machen - sonst kann der gewünschte Erfolg beim Abnehmen ausbleiben.

#1 Fruchtsäfte

"Ich lasse ab heute Limo und Cola weg und trinke nur noch Fruchtsäfte, dann nehme ich sicher in Windeseile ab!" So oder so ähnlich lautet ein weit verbreiteter Irrglaube, der schon zahllose Abnehmwillige in die Kalorienfalle geführt hat. Fruchtsäfte sind nämlich wahre Kalorienbomben: Ein Glas Orangensaft (100 ml) hat 45 Kalorien, ein Glas Apfelsaft 46 Kalorien, ein Glas Ananassaft 53 Kalorien. Zum Vergleich: Ein Glas Bier (100 ml) hat 43 Kalorien, ein Glas Cola 41 Kalorien, ein Glas Limo 40 Kalorien.

Fruchtsaft enthält wahnsinnig viel Fruchtzucker. Die gute Nachricht ist, dass Fructose vom Körper anders umgesetzt wird, als herkömmlicher flüssiger Zucker, wie er beispielsweise in Softdrinks enthalten ist. Deshalb schlägt Fruchtzucker nicht ganz so schnell auf die Hüften. Die schlechte Nachricht ist, dass rund 30 Prozent der Deutschen an einer Fructoseunverträglichkeit leiden. Die Folgen sind Völlegefühl, Blähungen und Durchfall, aber auch Konzentrationsstörungen und Verstimmungen bis hin zur Depression.

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Tipp: Trinken Sie Fruchtsäfte, auch wenn Sie Diät machen, aber in Maßen. Am besten, Sie machen aus Ihrem Saft eine Schorle: Je nach Mischverhältnis können Sie den Kaloriengehalt so locker halbieren. Zudem eignet sich eine Saftschorle deutlich besser als Durstlöscher, als der pure, im wahrsten Sinn des Wortes zuckersüße Saft.

Selbst gemacht weiß man, was drinsteckt: Mit dieser Zucker-reduzierten Limonade sind Erfrischung und Geschmack garantiert.

#2 Trockenobst

Als Ersatz für ungesunde Süßigkeiten wie Schokolade & Co. greifen viele gerne zu Trockenfrüchten. Auch im Joghurt, in Smoothies oder im Müsli können getrocknete Datteln, Kiwis, Bananen & Co. ein abwechslungsreiches Topping sein.

Dennoch ist die getrocknete Variante nicht so gesund wie frisches Obst: Letzteres enthält je nach Sorte 15 bis 20 Gramm natürlichen Zucker sowie einige Ballaststoffe. Schon 30 Gramm Trockenfrüchte (etwa drei bis vier Datteln) weisen bereits ungefähr die gleiche Menge an Zucker auf. Dabei ist eine große Menge an Trockenobst schneller gegessen als ein oder zwei frische Äpfel, Birnen oder Mandarinen.

Und wer abends vor dem Fernseher einen Knabber Ersatz für die gewohnten Chips braucht, sollte zu Gemüsesticks greifen. Karotten und Kohlrabi beispielsweise eignen sich hervorragend für knackig-frischen, kerngesunden Knabberspaß. Unser Rezept für Gemüsepommes sollten Sie unbedingt probieren. Die perfekte Ergänzung dazu sind Dips - mehr dazu lesen Sie weiter unten.

Tipp: Wer für seine Diät wirklich Kalorien und Zucker sparen möchte, sollte zu frischem Obst mit hohem Wassergehalt greifen und auf Trockenobst weitestgehend verzichten.

#3 Nüsse

Auch Nüsse sind allgemein als gesunde Sattmacher bekannt, doch auch sie sollte man nur in Maßen genießen. Zwar enthalten alle Nusssorten gesunde Fette und wertvolle Nährstoffe und sind gut für Herz und Blutgefäße, aber sie enthalten auch eine Menge Kalorien. Eine 100-Gramm-Portion Haselnusskerne enthält laut dem Bundeszentrum für Ernährung beispielsweise 644 Kilokalorien, dieselbe Portion Maronen hingegen "nur" 196.

Auch 100 Gramm geröstete Erdnüsse enthalten 585 Kilokalorien - und so ein Tütchen oder eine Dose aus dem Supermarkt ist schnell verputzt. Gerade, wenn man auf Diät ist, gilt: Alle Arten von Nüssen sollten nur in kleineren Portionen verspeist werden.

#4 Smoothies

Die sämige Konsistenz steckt schon im Namen: Der Begriff "Smoothie" ist vom englischen Wort "smooth" abgeleitet, was "geschmeidig" oder "weich" bedeutet. Kräuter, Früchte, Milch und Samen sind typische Zutaten der pürierten Getränke - und fast alle sind gesund und nährstoffreich.

Aber: Vorgemixte Smoothies aus dem Supermarkt können sich als wahre Zuckerbomben entpuppen. Sie können laut Fit for Fun bis zu 800 Kalorien und 60 bis 80 Gramm Zucker in ihrer vermeintlich gesunden Verpackung verstecken. Das Problem: Ein Smoothie enthält in der Regel jede Menge pürierter Früchte - und Früchte enthalten jede Menge Fruchtzucker (Fructose).

Am besten sind, laut Bundeszentrum für Ernährung, selbst gemixte Smoothies auf Basis von grünem Gemüse, wie Sellerie und Spinat oder auch Wildkräutern wie Brennnessel und Löwenzahn. Zum Süßen könne man auch einen Löffel Honig hinzugeben. Probieren Sie unseren Grünen Smoothie mit Grünkohl und Gurke doch mal aus.

#5 Schwarzer Reis

Schwarzer Reis gilt im Vergleich zu weißem Reis als gesünder, da er mehr Eiweiß und Ballaststoffe enthält. Dennoch tappt man auch hier bei einer zu großen Menge schnell in die Kalorienfalle, da auch schwarzer Reis einen hohen Anteil an Kohlenhydraten aufweist. Als Diät-Alternative zu weißem Reis eignet sich die schwarze Variante daher nicht.

Empfohlen wird der Konsum von lediglich einer halben Tasse Reis pro Tag, die als leckere Beilage in gesunden Gerichten dienen soll. Deshalb lieber etwas mehr Gemüse statt mehr Reis essen.

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#6 Dips

Als Ergänzung zu Karotten-, Gurken- oder Paprikasticks erscheinen Dips nahezu perfekt. Aber auch in dieser eigentlich sinnvollen und gesunden Knabber-Beilage können sich Fett und Kalorien in rauen Mengen ansammeln.

Ein guter Rat: Finger weg von Dips aus dem Kühlregal. Vorproduzierte Dips enthalten oft jede Menge Öle, Fette, Zucker und Konservierungsmittel. Besser und gesünder sind selbst gemachte Dips. Innerhalb weniger Minuten können Sie Joghurt, Magerquark und frische Kräuter zu einer schmackhaften Creme mit wenigen Kalorien verrühren. Auch selbst gemachter Kräuter-Frischkäse ist schnell und einfach zubereitet und, mit dem richtigen Rezept, absolut köstlich.

Eine moderne Variante des klassischen Dips ist Hummus. Dem, als Snack immer beliebteren und aus gesunden Kichererbsen bestehenden, Hummus kann je nach Rezept eine ganze Menge an ungesunden Ölen und anderen Stoffen beigemischt sein, die das Produkt beispielsweise länger haltbar machen sollen. Auch hier gilt die Devise: Entweder gründlich die Zutatenliste checken oder - noch besser - einfach selbst machen. Denn nur dann weiß man, was wirklich drin ist. Und ein tolles Hummus-Rezept haben wir auch gleich für Sie.

#7 Avocado

Avocado ist beliebt wie nie zuvor: Das "grüne Gold" darf in keinem "gesunden" Haushalt fehlen. Zum Abnehmen ist die, auch "Butterfrucht" genannte, Kalorienbombe aber denkbar ungeeignet. Die Avocado ist eine Frucht - eine Beere, um genau zu sein. Sie ist reich an ungesättigten Fettsäuren und Kalium - und Kalorien. 100 Gramm enthalten rund 220 Kalorien.

Den Beinamen "Butterfrucht" trägt die Avocado aufgrund der Konsistenz ihres Fruchtfleisches. Die Beschaffenheit der Schale trug ihr auch den Spitznamen "Alligatorbirne" ein.

Als gesunde Ergänzung einer jeden Diät ist die Avocado durchaus zu empfehlen, sie sollte aber, wie alle Lebensmittel in diesem Artikel, nur in kleinen Portionen genossen werden.

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Auch interessant: Wer auf diese fünf Lebensmittel in seiner Küche verzichtet, schafft eine gute Basis für einen ausgewogenen Lebensstil. Die Alternativen sind zudem meist gesünder und von besserer Qualität.

 

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