In Oberfranken kommt es zur Schließung eines Logistik-Standorts. Das Unternehmen spricht von "notwendigen Anpassungen", um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Die Emco Group setzt am Standort Rödental (Landkreis Coburg) umfangreiche strukturelle Veränderungen um. Hintergrund der Maßnahme sind nach Angaben des Unternehmens globale wirtschaftliche Herausforderungen.
Laut Ankündigung der Firmengruppe entfallen im Zuge der "notwendigen Anpassungen" insgesamt 33 Arbeitsplätze am oberfränkischen Standort, davon 29 im Rahmen von Kündigungen. Die Umsetzungen sollen bis zum 31. August abgeschlossen sein.
Emco Group nimmt strukturelle Anpassungen am Standort Rödental vor
Der Betriebsrat wurde der Pressemitteilung zufolge bereits im September 2025 über die geplanten Schritte in Kenntnis gesetzt. Im Anschluss nahmen die Unternehmensleitung und die Arbeitnehmervertretung demnach Verhandlungen über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan auf. Diese Vereinbarungen seien Anfang Januar verabschiedet worden, wie die Emco Group berichtet.
Das Unternehmen verweist auf anhaltende und vielfältige ökonomische Probleme als Auslöser der Maßnahmen. "Ziel der strukturellen Veränderungen ist es, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens unter den anhaltend herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu sichern. Diese sind geprägt durch die Folgen der Corona-Pandemie, weltweite Handelshemmnisse, geopolitische Spannungen sowie weitere externe Einflussfaktoren", heißt es in der Verlautbarung.
Die Emco Group unter dem Dach der Erwin Müller GmbH ist eine internationale Unternehmensgruppe mit Sitz in Lingen (Niedersachsen). Sie produziert und vertreibt Produkte in den Bereichen Gebäudetechnik, Befestigungstechnik und Bürotechnik. In Rödental war ursprünglich die Bürotechnik-Sparte Novus Dahle angesiedelt. Im weiteren Verlauf entwickelte sich der Standort zu einem Logistik-Drehkreuz, der die unterschiedlichen Produktbereiche der Emco Group bündelte.
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