Leichenfund in Oberfranken - wer ist der Tote aus dem Main?

1 Min

Mit Hunden, Drohen und Booten wird nach einem Vermissten aus dem Kreis Lichtenfels gesucht. Dann macht ein Arbeiter eine schockierende Entdeckung.

Ein Mitarbeiter des Wasserkraftwerks Michelau (Kreis Lichtenfels) hat die Leiche eines vermissten Oberfranken gefunden. Der 64-jährige habe tot im Main in der Gemeinde gelegen, teilte die Polizei am Dienstag (3. Februar 2026) mit. Demnach wurde er am 27. Januar gefunden, seine Identität war jedoch zunächst unklar. Erst ein DNA-Abgleich habe Gewissheit gebracht. 

Die Polizei hatte zuvor erfolglos nach dem 64-Jährigen aus Marktzeuln gesucht, nachdem dieser am 10. Dezember 2025 nicht zur Arbeit in Marktgraitz erschienen war. Dabei wurden auch Suchhunde, Drohnen und Boote eingesetzt. 

Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es laut Polizei nicht. Die Ermittler gegen von einem Unglücksfall aus. 

Weitere Vermisstenanzeigen und aktuelle Nachrichten zu Vermisstenfällen findest du in unserem Überblick

Hinweis der Redaktion: Wir berichten für gewöhnlich nicht über Selbstmorde. Eine Ausnahme bilden Fälle von großem öffentlichen Interesse. Bei der Telefonseelsorge erreichst du unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 Hilfe in schwierigen, möglicherweise ausweglos erscheinenden Situationen. Innerhalb von Bayern kannst du dich alternativ unter der 0800-6553000 beim Netzwerk Krisendienste Bayern melden. Dort bekommst du rund um die Uhr qualifizierte Hilfe in psychischen Krisen und Notfällen. Unter www.frnd.de ("Freunde fürs Leben") findest du zudem weitere Informationen und Hilfsangebote.

Vorschaubild: © Sebastian Willnow (dpa-Zentralbild)